Dic er Genosse» seines Standes nennt,
Blieb Lara seit der unheilvolle» NachtDem Schlimmsten zu begegnen nun bedacht.
Geheime Gründe mochten ihm nicht rathcn,
Auskunft zu gebe» von de» frühcrn Dhaten,
Mit seiner Sache mischt er die oon Allen,
Und fallt doch später, muß er einmal fallen.
Dic Ruhe, die sein Busen lang gehegt,
Der Sturm, der nun ermüdet sich gelegt,
Jetzo empört von ahnungsvollen Dingen,
Zum Acußcrstcn sein Schicksal nun zu bringen,
Brach aus — und er ist wieder, was er war,
Gin andrer Schauplatz bot sich nur ihm dar.
Nach Ruhm und Leben fragt er nicht mehr viel,
Und muthig wagt er ein verzweifelt Spiel.
Er wähnte sich für fremde» Haß erlesen,
Der Kampfgenossen spottete sein Wese».
Was lag ihm dran, Freiheit dem Volk zu schenken?Dic Niedern hob er, um den Stolz zu senken;
In düstrer Höhle hofft er einst auf Ruh,
Doch Mensch und Schicksal setzt' auch dort ihm zu,Au Jagd gewöhnt, mußt er mit denen jagen,.
Die nicht die Beute sangen, nein erschlagen.
Ernst, anspruchslos und stumm hat er aufs Lebe»,Nur im Verborgnen schauend, Acht gegeben.
Doch wieder in das Kampfgcwühl gebracht,
Stand er, ein tüchtger Führer, in der Schlacht,
Und Wildheit sprach aus Haltung, Miene, Stimme,Der Geist des Fechters aus der Augen Grimme.
io.
Was frommt's die Schlachtcnschildrung zu ernenn,Wo Geier an Erschlagncn sich erfreu»?
In jedem Felde wcchselvolles Glück,