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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Er faßt die Ketten, die ihn rings beschweren,

Ihr Maß zn kürzen, ihr Geklirr zn wehren.

Und da nicht Schloß nnd Riegel widersteht,

Folgt er so rasch, als cs in Fesseln geht;

Nur wnßt' er in den finstern Winkeln nichtWohin er ging, denn Wache fehlt und Licht;

Bis fern ein düstrer Schimmer ihm erschien,

Soll er ihn suchen, soll er lieber fliehn?

Der Zufall führt ihn nnd ihm ist, als spüleUm's Angesicht ihm frische Morgenkühle,

Er tritt in einen offnen Gang und steht,

Wie just der letzte Stern der Nacht entflicht,

Doch kaum gewahrt er ihn; ein andres LichtAus fernem Zimmer trifft sein Angesicht,

Er geht drauf los, die Thür ist halb geschlossen,

Wodurch der Kerze Schimmer sich ergossen.

Heraus stürzt plötzlich eine Fraungcstalt,

Steht wendet sich und macht dann wieder HaltSic ist es aber ohne Dolch und Mal

Dank ihrer Sanftmnth! ihr versagt' der Stahl!"

Er sah sic wieder an und schaudernd blicktIhr Aug' umher, das vor dem Tag erschrickt,

Sic schüttelt sich zurück der Locken Fülle,

Die Stirn und Busen deckt mit schwarzer Hülle,

Als hätt' ans Etwas sich ihr Haupt gesenkt,

Wohin sie Zweifel oder Angst gelenkt,

Jetzt sehn sie sich nnd ihn ergreift der Schreck,

Ans ihrer weißen Stirne welch ein Fleck!

Die Farbe schauend sinkt ihm auch der Mnth,

O des Verbrechens sichres Mal 's ist Blut!

tn.

Er kannte Schlachten hakt' in EinsamkeitDie Qual empfunden, der man ihn geweiht.