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„ Gulnarc, nic — o nic fühlt' ich bis jetzt,
Wie schlecht mein Thun und wie mein Ruf verletzt;
Seid ist mein Feind, er trieb mit grauser HandDoch offnen Streits mein schwaches Heer vom Land,
Drum kam ich an in kleinen! Kriegsschiff,
Wo für den Feind ich schon den Säbel schliff, —
Weg mit dem Dolch, da stets der Säbel traf!
Wer Frauen schont, vergreist sich nicht am Schlaf.
Nicht dürft' ich dich zu retten Flammen schcun,
Doch laß mich, Weib, mein Mitleid nicht bercun!
Nun lebe wohl, und Frieden komm' dir zu -—
Die Nacht entweicht — 's ist meine letzte Ruh!" —
„Ruh! — Ruh! — ja mit dein ersten SonnenstrahlZerreißt inan Nerv' und Sehnen dir am Pfahl.
Ich hörte den Befehl — ich sah — nein will nicht sehn —Stirbst du, will ich mit dir auch untcrgchn.
Mein Leben — Lieben — Haffen — Alles sprich —
Steht auf dem Spiel — cs gilt nur einen Stich —
Sonst ist die Flucht vergeblich. — Wie vermeidenWir sein Verfolgen? — Mein geduldig Leiden,
Der Jugend Schmach, so manch vergeudet JahrRächt dieser Stich und schützt uns vor Gefahr.
Doch ziemt der Dolch dir minder als das Schwert,
Sci's meine Hand, die diese Wehr begehrt,
Die Wachen sind erkauft — 's ist bald geschehe! —
Frei oder nie wcrd' ich dich Wiedersehn —
Fehlt diese Hand, so sicht das MvrgcnlichtIm Sarge mich — und dich am Hochgericht."
' 9 .
Sich wendend geht sic, eh' er sprechen kann,
Sein Auge folgt mit scharfen Blicken dann, '
ig'