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Wol zieht das Eisen wie der Frevel cm,
Das Wetter naht — doch trifft es nicht den Mann,Der glaubt, als fern der Donner nnn vertont,
Es Hab' ein falscher Freund ihn mir verhöhnt.
8.
Die Mitternacht entschwand — ein leichter TrittKlingt vor der Thür, als ob er naher schritt,
Der schwere Schlüssel knarrt — der Riegel klirrt —
Sic ist es, sie! — er hat sich nicht geirrt,
Die ihm, was sonst anch ihre Sünd' und Schuld,
Jetzt eine Hcilgc war voll Gnad' und Huld,
Schön, wie der Wunsch des Klausners kaum sie malt,
Von überirdschen Reize» hold umstrahlt,
Doch anders, als sie jüngst hereingcwallt, —
Die Wange bleich und schwächer die Gestalt,
Ihr dunkles scheues Auge gibt Bericht,
Noch eh die Lippe: du mußt sterben! spricht.
„Ja! sterben! ach cs gibt ein Mittel nur,
Das ärgste, war' nicht ärger die Tortur."
„O Weib! ich wiederhole sonder Scheu,
Was jüngst ich sagte: Conrad bleibt sich treu!
Was willst du eines Räubers Leben sparen,
Mich vor dem wohlverdienten Urthcil wahren?
Um manche frevle That — nicht hier allein —
Ernt' ich die Rache nun des Pascha's ein!"
„Warum ichs will? — Ward ich durch dich nicht freiVon einem schlimmer» Loos, als Sklaverei?
Warum ichs will? — macht dich das Elend blindFür die Gefühle, die so weiblich sind?
Und muß ichs sagen — wie mein Herz auch kämpft,