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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Auf deines? Kamst du deshalb mir hichcr?

Dic Dankbarkeit, die dir ii» Herzen wohut,

Und die des Christen Edelmnth belohnt,

Der dich so wie Die deinen nur verschont,

Vielleicht auch ohne deinen Reiz zu schau»,

Belob' ich gern, doch muß ich dir vertraun:Argwöhnisch bin ich, Weib, und mein VerdachtWird zur Gewißheit durch dein Wort gemacht.

Als er in Flammen dir den Arm gelichn,

Sprich, sehntest du dich nicht, mit ihm zu flichn?Erwicdrc nichts denn dein Gcständniß sprichtErröthcnd aus dem schuldgen Angesicht.

Drum, holde Schöne, sei ans deiner Hut!

Nicht ihn allein zu retten, wäre gut!

Nun noch ein Wort doch nein cs ist genug.Verflucht sei der Moment, wo er dich trugDurch jenen Brand, der besser dich doch neinBetrauert hält' ich dich in Liebcspein

Jetzt spricht dein H crr du falsche Kreatur!

Dic Flügel kürzt' ich gleich dir, wollt' ich's nur!

Mein Zorn wird nicht auf's Wort sich nur beschränken,Drum hüte dich und trau' nicht deinen Ranken! "

Aufstehcnd ging er sacht und finster fort;

Im Auge Drohung Wnth im letzten Wort.

Ach! wenig kannt' er nur der Fraun Gcmüth,

Das nicht erbangt, wenn Zorn und Wnth erglüht,

Und wenig ahnt' er, was Gulnare fühlt,

Wenn sanft sic ist, wenn Grimm im Busen wühlt.

Sein Zweifel kränkte sie nicht war ihr klar,

Was ihres Mitleids ticfre Wurzel war,

Selbst Sklavin, fühlte sie ein tief ErbarmenMit ihres Gleichen, dem gefangnen Armen. ,

Halb unbewußt tritt sie von neuem an