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2.
Doch halt — du bist mein Thema nicht, 'Athen'Wer aber kann dein Meer, das tränte, sehn,
Und weilte nicht, was auch sein Lied besingt,
Da selbst dein Name magisch schon erklingt?
Wer dich geschn im letzten Sonnenlicht,
Vergaß der je dein abendlich Gesicht?
Der nie, dcß Herz nicht Zeit noch Raum entwand,Den der Cvcladcn Zaubcrgruppe band;
Auch paßt in dieses Lied dein Preis und Ruhm,Des Räubers Insel war dein Eigcnthnm,
O war' sie doch wie früher wieder dein,
O zöge doch die Freiheit wieder ein!
3 .
Die Sonne sinkt — und finstrer als die Nacht,Sinkt mit dem letzten Strahl am Lcnchtthnrm sachtMcdora's Herz — ein Tag entschwand auf's Neu,Der dritte schon — und er blieb ungetreu!
Die Luft ist günstig und seit Abend standAnsclmo's Barke schon am Nfcrrand,
Die nirgends eine Spur oon Conrad fand.
Hätt' er dies Boot erwartet, — traurig zwar,
Doch anders stellten sich die Dinge dar.
Die Nacht weht frisch — sic hat den Tag oerbrachtUnd stets gehofft, daß ihr ein Segel lacht.
Sic sitzt betrübt, da ihre Hoffnung schwand,
Und eilt zuletzt zum mitternachtgeii Strand,
Dort wandert sic umher und merkt es kaum,Bespricht die Brandung ihr Gewand mit Schaum,Sic fühlte nichts — ob kalt die Luft auch pfiff,
Ihr schleus nicht kalt, da Frost ihr Herz ergriff,