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Und war sic hier? Und ist er einsam schon?
Was schmückt die Kette für ein Edelstein?
Der Thräncn Glanz, geweint um fremde Pein,
Den klar und rein des Mitleids Schacht gebiert,
Und der bereits von Gottes Hand polirt.
O zu gefährlich nur ist dieser Thau,
Nur zu beredt im 'Auge jeder Frau!
Er ist die Wehr, weuu sie zu schwach und mild,
Für Schutz und Sieg — zugleich ihr Speer und SchildFlieh diesen! Tugend sinkt und Weisheit irrt,
Durch zärtlich Schau» in seinen Glanz verwirrt. .
Was stahl die Welt, ließ einen Helden flieh»?Cleopatra, die thränenrcich erschien.
Doch dem Triumvir sei die Schuld verzieh»:
Es büßen viele ja den Himmel ein,
Dem ewgcn Feind die Seele selbst zu weih»,
Und opfern sich — für eines Weibes Pein!
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's ist Morgen, und wie gestern spielt das Licht —Auf Conrads Zügen — nur die Hoffnung nicht!
Was wird er Abends sein? — ein Ding vielleicht,
Um das der Raben Todcsflügcl streicht:
Die sein geschloss'nes Auge nicht mehr fühlt,
Die Sonne sinkt, — der Abendthau umkühltDaun jedes Glied im uebclfcuchtcn Zieh»,
Belebt erfrischend Alles — nur nicht i h n!