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Ob irgendwo ein Segel sich verräth;
2l»f künftige Räuberei» dabei bedacht,
Erzählen sie von mancher heißen Nacht;
Doch wo sic ranbc» — ist des Hanptmanns Sache;
Die ihre, daß ihr Muth sich nie verfaehe.
Wer ist der Hauptmann? — Rings in jeder BuebrGefürchtet ist er, nnd in jeder Schlacht.
Er mischt sich nnr befehlend in de» Schwarm,
Sein Wort ist kurz, doch kühn ist Blick und Arm;
Nie würzt er ihr Gclag mit heitern Scherzen,
Doch sic verzeih» das Schweigen ihm von Herze»,
Nie füllt inan ihm mit Wein den Goldpokal,
Er laßt den Becher unberührt beim Mahl,
Und selbst die rauhsten seiner RaubgenossenWie hätte sie des Häuptlings Kost verdrossen;
Nnr schlichte Gartenwurzeln, schwarzes Brot,
Und kam» das Obst, das ihm der Sommer bot,
Versehn sein kurzes Mahl mit alledem,
Was einem Klausner nöthig und bequem.
Indem er grobrc Sinnenlüstc scheut,
Wird durch Enthaltsamkeit sein Geist erfreut.
,,Dort steuert hin!" —Man thut's. — „Thut dies, ihr Pente!„Stellt euch und folgt!" — Gewonnen ist die Beute.
Sv rasch und kur; ist bei ihm Wort nnd Wagen,
Und Alle folgen, Wenige nnr fragen;
Und wer cs wagt, dem zeigt sein strenges Auge, »
Daß er zu keiner weitern Antwort tauge.
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„Ein Schiff— ein Schiff!" — ein längsterhofftcr Pohn!Das Fernrohr zeig' uns Flagg' nnd Nation!
Es ist ein Fang, doch kein willkommncs Boot,
Das Wimvel webt im Winde blntigroth!