Noten
zum ersten Gesänge.
(1.) „An Delphins ödem Altar scuszsi ich tief"
Das Dörfchen Castri steht zum Thcil auf der Stelle des alte» Delphi.Längs des Bergpsadcs, von Chrysso her, trifft man auf Ncbcrrcstcrwn Grab-malen,, aus und in den Felsen gehauen. Eins derselben, sagte unser Führer,sei das eines Königs, der ans der Jagd den Hals brach. Se. Majestät hattegewiß die geeignetste Stelle zu solch einem Geschäfte gewählt.
(20.) „Vis ihr euch „ „ zu der Schmerzensreichen" " neigt"
DasKloster „zur schmerzhaften Mutter Gottes" (blossa Sonora clo Ueno.)steht auf einem Fclscngipfcl. Weiter unten in einiger Entfernung liegt dasKorkklostcr, wo sich St. Honorins seine Höhle grub, über der sich seineGrabschrift befindet. Die Mauern sind ihrer Feuchtigkeit halber inwendig mit„Kork" auSgclcgt. Der Anblick der Sec vermehrt noch die reizende Aussichtoo» diesen Hügeln.
(2t.) „An Tausend schaun iisis blusige Land hinein"
Es ist eine ganz bekannte Thatsachc, daß diePortugicscn im Jahrc 1809 denMeuchelmord in den Straße» von Lissabon und in der Nachbarschaft nichtauf ihre Landsleute beschränkten, sondern daß man fast täglich auch Engländerhinschlachtetc; und man war so weit entfernt Gräuel zu verhüten, daß wir so-gar bedeutet wurden, uns nicht cinzumischcn, wenn wir etwa einem, sei» Lebengegen unsreAlliirtcn vcrthcidigcndcn Landsmannc begegneten. Ich selbst wardeinmal Abends acht Uhr auf dem Wege zum Theater, als die Straßen nichtweniger voll waren, wie sie cs in dcrRcgel um dicscZcit sind, gerade über voreinem offenen Laden, in meinem Wagen mit einem Freunde angefallcn. Wä-re» wir nicht eben zum Glück bewaffnet gewesen, so hätte» wir zweifelsohne,statt davon zu erzählen, wol selbst de» Stoff zu einer Erzählung gegeben.Das Verbrechen des Meuchelmords beschränkt sich übrigens kcincSwcgcS ans