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183 ,
Glorreicher Spiegel, >00 das cw'gc WaltenIm Wetter sich »erklärt! — zu allen Zelte»
Bewegt und still, — im Hauch, — im Sturm — am kaltenBeeisten Pol, wie in des Südens Weiten!
Nachtdunklcs, heiliges Bild der Ewigkeiten! —
Endlos! — Des Unsichtbaren Wicdcrschein!
Selbst Ungeheuer, die im Abgrund gleiten,
Verdanken deinem Schleime blos ihr Sein!
Du rollest unerforscht, — gewaltig und allein!
184 ,
Dich liebt' ich, Ocean! Die höchste LustWar mir's als Knabe schon an dir zu hangen.
Gleich deinen Blasen trug mich deine Brust!
Mich trieb zu deiner Brandung das Verlangen,
Daß deiner Fluten Wonnen mich durchdrangen,
Wenn deine Kühle schreckend mich genetzt:
Ich ward oon dir, ein süßes Kind, umfangen,
Ich hatt' auf dich mein ganz Vcrtraun gesetzt,
Um deine Mähne schlang ich meine Hand wie jetzt!
183 ,
Mein Werk ist aus! — Verstummt des Liedes Klang,Das jetzt mich wie ein sterbend Echo deuchte:
Der Traum zerstiebe, der gewährt so lang!
Verloschen sei der nächt'gcn Lampe Leuchte!
Mag bleiben, wie sic ist, die Schrift, die feuchte!
Nur wünscht' ich, daß sic schöner möchte blüh»!
Nicht bin ich, was ich war! Denn cs verscheuchteDie klaren Bilder mir ein dunkles Glüh»,
Und ließ des Geistes Glut langsam nnd matt versprüh», —