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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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141 .

Er hört cs, doch cr achtet's nicht! Scin BlickIst wie scin Herz weit weg in fernem Lande;

Ihn rührt nicht Lob noch tödtliches Geschick!

Scin rauhes Hüttchcn liegt am Donaustrande,

Dort spielt sein junges Völkchen in dem Sande,

Dort wohnt scin dacisch Weib; im UebermuthFiel hier ihr Mann dem Jubel Roms zum PfändeDies Alles rauscht dahiu mit seinem Blut!

Rächt's Niemand? Gothen auf! und sättigt eure Wuth!

142 .

Hier, wo der Mond in blutigen Dampf stch hüllte,

Wo VolkSgcwühl die Wege rings umschlossen,

Und wie ein Bcrgstrom murmelt' oder brüllte,

Der windend oder stürzend kommt geschossen;

Wo Tadel hier und Lobessprüche stoffenAuf Tod und Leben, was ein Spiclwerk allen:

Tön' laut mein Wort! und bleiche Sterne gossenIhr Licht auf öde Sitze, morsche Hallen,

Wo meine Tritte laut, ein seltsam Echo, schallen.

143 .

Ruinen! aber welche! Schlösser, Mauern,

Ja halbe Städte sind daraus errichtet!

Wir sehn das riesige.Skelett und schauernUnd fragen, wo der Raub Etwas gelichtet,

Ward hier geplündert oder nur gesichtet?

Klar wird der Sturz, wenn nur uns nah gestellt,

Der diesen kolossalen Bau vernichtet.

Er will nicht, daß der Tag ihn mehr erhellt,

Weil cr zu sehr bcschcint, was Zeit und Mensch zerschellt.