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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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126 .

Ja, unser Leben ist ein falsches Wesen!

Es paßt nicht in die Harmonie der DingeDer Sünde Fleck, von dem wir nie genesen,

Der strenge Bann, des Upas Giftgeschlinge,

Des Wurzel Erde, dessen BlätterschwingcDie Wolken, draus wie Regen thann die Plagen,

Tod, Ekel, Wehn: sichtbare, nicht geringe,

Und argrc noch, die unsichtbar zu tragen,

Die stets mit neuer Pein am siechen Herzen nage».

127 .

Doch forscht nur dreist! Dem Dcnkerrecht entsagen,Der einzig-letzten Zuflucht, heißt gemeinAblcngncn die Vernunft, sich ihr cutschlagen,

Mir wenigstens wird Trost dies Denken sein!

Ist von Geburt die Gottkraft auch mit PeinUmringt, bedrückt, gemartert und bedroht,

In Nacht erzogen, daß der Wahrheit ScheinZu hell nicht den betroffnen Geist nmloht:

Zerreißt der Nebel doch, glänzt doch das Morgenrots»!

128 .

Auf Bogen Bogen! Gleich als wollte Rom-Aus seiner Haupttrophäcn mächt'gcm Kranz,

Aus den Triumphe» bauen einen Dom,

So steht das Coliscum! Mondcsglanz,

Die Fackel der Natur, umstrahlt cs ganz!

Denn göttlich muß der Strom des Lichtes sein,

Der auf dem Bau hält seinen Strahlcntanz,

Dem mau sich sehnt Betrachtungen zu wcih'n;Italiens Nachtazur, der einen Farbcnschci»