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Von den zehntausend dcr Tyrannen wendenWir uns zum letzten der Tribunen jetzt,
Erwählt, Jahrhunderte dcr Schmach zu enden,Petrarca's Freund, der Wclschlands Hoffnung letzt,Ricnzi, letzter Römer! — Noch zuletztHat Laub den welken Frcihcitsbaum geziert,
— Wcrd' cs als Kranz dir noch auf's Grab gesetztDu Held, an dem das Volk sein Haupt verliert,
Du neuer Numa, dcr zu kurze Zeit regiert! —
118 .
Egcria! süße Schöpfung dem Gcmüth,
Das keinen schönen: Ruheplatz gefunden,
Als deine Brust, die idcalisch glüht,
Ob du Auroren gleich, die Luft verbunden.
Ob du ein Nymphenbild für Licbesstunden,
Ob du ein Weib aus irdischem Gefild,
Die eines seltnen Freiers Gunst umwunden:
Was immer du auch seist für ein Gcbild,
Du wärest schön erdacht, von Form so zart, so mild.
116 .
Die Moose deines Quells sind noch durchfuukcltNon deines grottumwölbtcn Wassers Strahlen,
In dessen: Angesicht, noch nicht verdunkelt,
Die Geister sich des heitern Raumes malen:Kunstwerke lassen jetzt den Rasen prahlen,
Non Marmor wird nicht mehr die Flut gezwängt,Die an dem Bild, dem kopfbcranbten, kahlenIn lieblichen: Erg:ch sich hüpfend drängt,
Wo Ephcu, Farrenkraut sammt Blumen sie umfängt;