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103 .
Könnt' ich doch aus den felszerschclltcn BretternMir eine kleine Hoffuungsbarke bann,
Um mich den Meereswirbcln und den Wettern,
Der Brandung Toben nochmals zu vcrtraun;
Und wieder dann die stillen Küsten schaun,
Wo Alles tief versenkt, was je mir thcucr:
Doch glückt es auch, aus Trümmern mir zu HannEin solches Boot, — wohin trieb dann mein Steuer?
Mich lockt nicht Hoffnung mehr, noch Heimath, Haus und Scheuer.
106 .
Ihr Winde heulet auf, denn euer HeulenSoll fürder liebliche Musik mir sein,
Soll Nachts sich mildern durch den Schrei der Eulen,
Den jetzt ich höre, denn der DämmerscheinHüllt schon der nächtigen Vögel Nester ein.
Ihr Schrei läßt Antwort vom Palatium tönen,
Wobei ihr -Auge glotzt in grauem Schein,
Und ihre Schwingen flattern! — Was wir stöhnen,
Ist klein an solchem Ort, wo wir dem Schweigen fröhnen.
107 .
Cvpressen, Epheu, Moos und MaucrkrautVerwirren sich mit dichtvcrwachsncn Halmen,
Zertrümmert liegt, was als Gemach erbaut,
Sammt Säul' und Knauf, die Fresken hier zermalmen,
Sammt den Gewölben, die vom Schutte qualmen,
Wo Eulen schrcin, vermeinend es sei Nacht!
Ob's Tempel, Bad? — Kein Forscher holt sich Palmen!
Daß Mauern hier, hat einzig man gedacht —
Beschaut den Kaiscrbcrg! — so stürzt die größte Macht!
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