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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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66 .

Doch du Klitumnns, aus der klaren QuelleLebendigstem Krystall erhobt (wo warDon Nymphen irgend eine licbrc WelleFür ihren nackten Leib?) sich immerdarEin Weideplatz für weißer Stiere Schaar.

Du reiner Gott der Wogen, die gelindEntgleiten und gewiß, da sic so klar,

Von jenem Blute nicht entweihet sind:

Ein Spiegel und ein Bad für jedes schöne Kind!

67 .

Wo am Gestade sich die Hügel senken,

Steht einsam eines Tempels Bau, bestimmt,

Wenn klein und schlicht auch, deinem Angedenken;Und unter ihm an seinem Fuße nimmtDein ruhiger Strom den Laus, aus dem ergrimmtDer Weißfisch steil oft in die Hohe springt,

Der in der klaren Tiefe lustig schwimmt,

Jndcß die Wasserlilie da sich schlingt,

Wo eine seichtre Well' ihr murmelnd Märchen singt.

68 .

Gesegnet sei der Genius dieser Stelle!

Sein Hauch ist's, wenn ein Wind die Sec berührtWenn ihr am Borde dieser klaren QuelleDas Grüu der Matten hier beredter spürt,

Das neue Frischhcit in euch wieder schürtMit süßer Kühlung; wenn den Staub des LebensDie Taufe der Natur von euch entführtGebührt der Dank ihm, welcher nicht vergebensDen Ekel euch entnahm des satten Widerstrcbens.