Druckschrift 
1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
Entstehung
Seite
130
Einzelbild herunterladen
 

13 »

Wenn dann der Geist von alle dein sich schwingt,Was ihn verletzt als trüb nnd mißgestaltet,

Ihn nicht des Fleisches Leben mehr bedingt,

Das fröhlicher in Wnrm und Fliege waltetWenn nicht ein Zwist die Elemente spaltet;

Staub was er sein soll, ist ob bann vielleichtSich alles klar, doch blendend nicht, entfaltet?

Ob fcsscllos mein Geist und frei und leichtIhn der des Ortes dann wie eben jetzt erreicht?

Sind nicht der Fels, das Himmelslicht, die WogenVon mir ein Thcil, ein Thcil von ihnen ich?

-Jst's Liebe nicht, was so mich angczogen?

Was war' das andre, wenn ich's dem verglich?

Will stemmen gegen meine Leiden mich,

Eh' ich die zarte Schönheit hingcgebcnFür jenen Sinn, der in den Weltling schlich,

Deß Blick am Boden nur vermag zu kleben,

Der nie Gedanken faßt, die frei und glühend schweben.

Doch da dies nicht mein Thema, will ich lenkenDen Blick aus das, was hier mir naher liegt;Woran die Urne mahnt will jetzt ich denken,Den schauend, dessen Glut als Staub verfliegt;Der Kind des Landes war, deß Luft mich wiegt,Doch eine Weile nur, mich ruhelosen Gast,

Er, dessen Ruhmbegierde nie besiegt,

Geboren hier ein Streben ohne Rast,

Er opfert alles auf, daß er den Ruhm ersaßt.