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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
Entstehung
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89 .

Leb wohl, du schöner Rhein! Zwar möcht' entzückt-Hier Jeder länger weilen und nicht weiter,

Der dn vereinte Seelen stets beglückt,

Dich liebt auch ein der Einsamkeit Geweihter;

Und wenn des schuldbewußten Gcist's Begleiter,

Der Geier flöhe, wär's nur hier fürwahr:

Wo die Natur zu ernst nicht, »och zu heiter,

Wild doch nicht rauh, hehr doch nicht freudebar,

Ganz das der Erde wird, was schöner Herbst dem Jahr.

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Nochmals leb wohl! doch ist's umsonst gerufen,

Wem fiel Lcbwohl bei deinem Anblick ein,

Dcß Farben Sehnsucht in der Seele schufen?

Muß endlich doch der Blick gewendet sein,

Wenn ungern auch, von dir, geliebter Rhein,

So wird er dankend glänzen beim Entsagen.

Ja, prunken Fluren auch mit Hellen» Schein,

Wird keine doch wie du vereinigt tragenDie Schönheit, Mild' und Pracht, den Ruhm aus alten Tagen.

61 .

Scheinlose Größe, holder Blüthen Wucht,

Und Städte, rings vom weißen Glanz beschienen,Des Stroms Gewog, der Berge steile Schlucht,

Der dichte Wald um gothischc Ruincu,

Und Felsen, Thürmchen gleichend, neben ihnen,

Als sprächen sic der Kunst der Menschen Hohn,

Und glücklich wie das Land der Leute Mienen,

Des; Rcichthum, segnet hier er alles schon,

Auch übcr's Ufer springt, wo wankend mancher Thron.