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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Die Thränc floß, cs brach das Herz um dich:

Mcins gälte nichts und wollt' ich dir's auch gebe»!Als ich zum frischbelaubten Baume schlich,

Der Leben wogte, wo dir schwand das Leben;

Und als ich sah das Feld sich ringS erheben,

Wo reiche Frucht die Ernte schon bedingt,

Sodann des Lenzes freudevolles Weben,

Den Vogel, der sich froh ins Blaue schwingt:Bracht' cs mir keine Lust, da nichts d i ch wiedcrbriugt.

31 .

An dich und an die Tausend wend' ich mich,

Die hier des Todes Macht ließ niedcrstreckcn,

Daß mancher aus dem Kreis der Seinen wich,

Um derentwillen Nacht ihn möchte decken;

Des Engels Ruf, nicht Ruhm, muß ihn erwecken,Den Ehrcdurst'gcn! Mag des Ruhmes KlangAuf Augenblicke schmeicheln, doch versteckenWird sich der Sehnsucht Fieber stets, der DrangDer Klag' ist bittrer nur, wann hoch des Todtcn Rang.

32 .

Man klagt, man lächelt: lächelnd dann zu klagen!Der Baum verwittert schon, indem er sproß;

Das Schiff treibt fort, ob auch der Mast zerschlagen,Der Dachstuhl sinkt, doch ragt noch manch GeschoßGemächlich modernd; wenn vom WindesstoßDie Zinne fiel, stehn noch die morschen Mauern;

Der Kerker überlebt, den er umschloß,

Der Tag bricht durch, ob Wetter ihn umschaucrn,

Es bricht das Herz und lebt, um stückwcis fortzudaucrn.