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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
Entstehung
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109
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» 3 .

Doch »venn er in der Menschen Wohnung kam,So war er rnhlos, finster, kalt und rauh,

Ei» ivildcr Falko, dessen Schwinge» lahm,

Und dessen Heimath nur das Himmelsblau.Und »nie der Vogel an des Käfigs BanMit Brust und Flügel schlägt und sich zerbeißt,Und blutig sei» Gefieder stellt zur Schau,

So frißt die Glut auch, die im Herzen kreist,Die eigne Brust, in die so eingczwängt der Geist.

16 .

Drum zieht der selbstvcrbanntc Harold fort,

Zwar hoffnungslos, doch minder kummervoll;

Er fühlt, daß Alles schon im Rnhcport,

Und daß umsonst nur er noch leben soll.

Verzweifelt Lachen seinem Mund entquoll,

Das, wenn auch wild, wie wenn ein Fahrzeug leck,

Die Mannschaft ins Verderben läuft wie tollUnd taumelnd zecht auf sinkendem Verdeck,

2hn doch mit Mnth dnrchdrang, verscheuchend Furcht und Schreck.

17 .

Halt! Eines Reiches Staub betritt dein Fuß!

Erdbeben hat hier seinen Raub begraben!

Beut dir kein Nicscndenkmal einen Gruß?

Ragt keine Siegessäule hochcrhabcn?

Nichts! uur die Wahrheit will uns hier begaben.'

Laßt, wie zuvor er war. den Boden sein!

Wie sich am blutigen Thau die Saaten laben!

Du erst und letztes Feld, iffs das allein,

Du Königskröner Sieg, was je du kannst verleih»?