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66 .
Harold sah sic in ihres Herrschers Mauern,
Vom Glück umstrahlt, in Kriegsgedräng und Pracht;Dann wieder, als ihn Sorg' und Noth nmlanern,
Was sich der Schlechte stets zu Nutze macht,
Als er ein Opfer fiel in ihre Macht:
Sie schützten ihn, wo mindere BarbarenVielleicht ihm mindre Sorgfalt zugedacht,
Landsleute lieber mieden die Gefahren:
Probt man das Herz, so wird man Wenige treu gewahren
67 .
Als seinen Nachen einst ein Sturmwind schnödeAn Suli's felsiges Küstenland verschlug,
Wo Alles ringsum düster nur und öde:
War Landen fahrvoll, — jährlicher Verzug,
Da jeder Schiffer Furcht im Herzen trug,
ES könn' ans ihn Verrath und Unheil passen. —Man wagt sich endlich vor, doch bang genug:
Denn Jene, die Moslem und Franken hassen,
Sie könnten leicht aufs Ren ihr Schlächterwerk erfassen.
68 .
O eitle Furcht! des Snlioten HandFührt willig sie durch Moor und Felsgestein,
So seelengut — wenn minder auch gewandtSchürt er den Herd, ringt feuchte Kleider rein,Füllt dann den Napf und facht der Lampe Schein,Tischt ans die Kost, die ihm vorhanden eben;
Kann reiner je wol Menschenliebe sein?
Den Müden Ruh, Trost den Betrübten geben,Beschämt die Schlechten, muß die Glücklichen erheben.