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27 .
Beglückter lebt ein frommer Eremit,
Dort kannst du ihn auf AthoS Kuppe schauen,
Wenn Abends er zur steilen Klippe tritt,
Wo ringS die Wogen wie der Himmel blauen.
Wer dies gcschn, wird kaum deu Augen trauen,
Er sehnt sich stets nach diesem hcil'gen Ort,
Trennt zögernd nur sich von den Zauberaucn,
Und seufzt bewegt: „O war' auch hier mein Port!"Und haßt auf's Neu die Welt, die er vergessen dort.
28 .
So geh' die Fahrt einförmig uns vorüber,
Wen» auch ihr Gleis für immer spurlos bleibt,
Vorüber Stille, Wechsel, Sturm und trüberGefahren Lauf, die Wind und Welle treibt;
Vorüber, wie der Schiffer lebt und leibtI» den beschwingten Mecrescitadcllcn;
Ob Lust ihn reizt, ob ihn die Sorge reibt,
Wenn Wind und Wogen ruhen oder schwellen,
Bis „Land" ertönt und hell der Tag steigt aus den Welle».
2i1.
Schifft nicht Calypso's Inseln stumm vorbei,
Die sich im Mittclmccr wie Schwestern paaren,Hier bietet Müden sich ein Hafen frei,
Mag auch die Göttin jetzt die Thränc wahren,
Ilm ihn auf Felsen ihre Klagen sparen,
Der ihr ein irdisch Wesen vorgczogcn.
Hier sprang sein Sohn auch, der, zu unerfahren,Von Mentor'S Rath gelenkt ward, in die Wogen,Jndeß die Nymphe seufzt, von Beiten arg betrogen.