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Schön ist Sevilla, wie cs auch sich brüsteMit Rcichthum, Glanz und Ruhm ans alter Zeit,Doch Cadiz, ragend aus der fernen Küste,
Sei süßer, wenn auch minder Lob geweiht.
Wie reizend, Laster, ist dein Weg und breit!
Wer wird sich nicht auf deiner Spur ertappen,Wenn Jugend Fülle noch und Kraft verleiht?
Als Cherub-Hydra nullst du nach uns schnappen,Und kannst nach jedes Sinn dich trügerisch Verkappen.
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Zur Zeit, als Paphos auch der Zeit verfiel,Wo selbst die Siegerin Liebe ging verloren,Sucht' sich die Lust ein Land zu ihrem SpielUnd Venus, treu dem Meer, das sic geboren,Sonst nimmer treu, die diese Stadt erkoren,Ließ bald hier ihren Tempel aufcrbaun;
Doch nicht in Einem nur wirb ihr geschworen,Altäre sind zu tausenden zu schann,
Wo Opfer spendend ihr die Jünger ewig traun.
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Von früh bis spät und bis der Morgen tagt,
Der schamroth auf die tollen Schwärmer blickt,Wird List erdacht und frecher Scherz gewagt,
Von Liebcssang und Roscnduft umstrickt.
Zur Ferne wird die stille Lust geschickt,
Nichts stört den Lärm, das höhnische Gelächter,
Ob auch des Weihrauchs Wolke sic erstickt,
Der Pfaffe wird hier selber zum Verächter,
Wo Lieb' und Andacht sich vereint als treue Wächter.