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Ihr fragt, uw trifft Vir Schwrstrr pusitanieu,
Uud »'eiche Gräuze schridrt Land von pand?
Theilt, eh rr grüßt vir Bölkerfürstiu Spanien,
Der Tajo virscr beiden Reiche Rand?trennt sic wohl Sierra's stosie Felsemvand?
Trennt sir rin Bau, Vcr Chinas Mauer gleicht? —Nicht Mauern, noch Vcr Ströme breites Baud,
Nicht Berge, Klippe», starr unv uucnocichk,
Sinv Spaniens Gräuzc hier, tvie sic nach Gatiic» reicht.
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Ein Silbcrftüßchcn gleitet mir da^vischen,
Jedoch Vcs Baches Name» kennt man kaum,
Mag er auch beide Läudereiu erfrischen.
Hier lehnt am Stab Vcr Schäfer wie im Tram»,Schaut müßig in der Wogen sanften Schaum,
Die friedlich bittrer Feinde Reich umspüleu.
So laßt kein Herzog seinem Stolze Raum,
Wie Spaniens Knechte hier ihr Müthcben küblen,
Der Sclavc Portugals soll ihre Große sichle».
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Doch kaum die Gräuzc mag man überschreiten,
So wälsi der Strom Guadiana sich entlang,
Dcß trübe Fluten murmelnd sich verbreiten,
So oft gerühmt in altem Rundgcsaug.
Sein Uferrand, wo manche Schlacht erklang,
Sah Mauren so wie Ritter, reich gerüstet:
Feigling und Held fand hier den Untergang,
Und Helm und Turba», die sich erst gebrüstet,Bermischtcu sich im Strom, den es nach Blut gelüstet.