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Er hieß der Ritter Harold; seinen NamenUnd sein Geschlecht zu nennen ziemt mir nicbt,Genug, die Ahnen, die zu Rufe kamen,
Genossen einst vielleicht des Ruhmes Licht;
Auf ewig kann jedoch ein einziger WichtDen Namen schänden, den Jahrhundert' achten:Wie auch ein Herold todtcn Staub bespricht,
Und wie auch Reim und Prosa lügend trachten,Nicht läßt das Laster noch der Frevel sich umnachte».
Es sonnt der Ritter sich im MiltagsstrahlGleich ander» Fliegen, um Genuß zu finden,
Ahnt nicht, daß Leiden ihm mit Einem MatDie kurze Lust des Tages überwinden.
Des Lebens Drittel sah er kaum entschwinde»,
Als er die schlimmste O-ual in sich verspürt,
Den vollsten Ucbcrdrnß sollt' er empfinden,
Der ihn dem lieben Vaterland entführt,
Das ihm zur Zelle ward, wie Klausnern sic gebührt.
8 .
Der Sünde Labyrinth hat er durchirrt,
Doch fühlt er im Begangnen nimmer Rene;
Liebt' Eine nur, wenn er auch Viele» girrt,
Doch nie ward die Geliebte seine Treue.
Wohl ihr, sic trug vor sciucm Kusse Scheue!
Ihr keusches Wesen war' von ihm befleckt,
Der ihre Reize gäb' um feile, neue,
Ihr Gut verpraßt und so das seine deckt,
Weil nimmer er das Glück der Häuslichkeit geschmeckt.