An Janthk.
Nicht in den jüngst von mir durchschweiften Zonen,Wo Schönheit unvergleichbar uns beglückt,
Auch uickck in jenen strahlenden Visionen,
Wo schmerzlich uns sich jede Form entrückt,
Hat etwas je mich so, wie du, entzückt :
Seit ick dich sah, muß ich vergebens wage»
Den Reiz zu malen, der dich wechselnd schmückt;
Wer dich nicht sieht, der wird mein Wort verklagen,Wer dich erblickt, wird nickt die Sprache dem versagen?
Wie jetzt du bist — o! magst du immer sein,Und hold bewähren, was dein Lenz verspricht,Von Form so schön, von Herzen warm und rein,Das Bild der Liebe, nur mit Schwingen nicht,Voll Unschuld, wie sic athmet im Gedicht.Gewiß, die dich so bold erzogen, findetIm Strahlenkranz, der jetzo dich umflicht,
Den Regenbogen, der dich einst umwindet,
Vor dessen Himmelsglanz ihr jede Sorge schwindet.