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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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widersprechen erlaube. Harold ist das Kind meiner Phantasie, er-funden zu dem eben erwähnten Zweck. In einigen sehr trivialen undblos locale» Einzelheiten mag zn derlei Vcrmuthungen einiger Grnndliegen; doch in den Hauptpunkten hoff' ich cs keineswegs.

Vielleicht ist cs überflüssig, zu bemerken, daß der Titel Childe,wie bei Childe Watcrs, Childe Childcrs n. s. w. gebraucht warb,weil er mehr zu der alten Bersform paßt, die ich gewählt hatte. DasGute Nacht" zu Anfang des ersten Gesanges ward durch MarwclksGute Nacht", was in der von Walter Scott hcransgcgcbcncnVor-der Minstrclsy " befindlich, veranlaßt.

Wohl mag cs sein, daß sich in dem ersten Thcile, der von derpyrenäischcn Halbinsel handelt, einige leichte Anklängc, die an ver-schiedene andre Gedichte über Spanien erinnern möchten, vorfinden;doch kann dies nur zufällig sein, da mit Ausnahme weniger Schluß-stanzen das Ganze in der Levante geschrieben wurde.

Die Spenser-Stanze läßt, einem unserer glücklichsten Dichter zu-folge, viele Abwechselung zu. Or. Bcattic macht in seinen Briefenfolgende Bemerkung:Vor nicht langer Zeit begann ich ein Gedichtim Stil und in der Stanze Spcuscr's, worin ich mir vornahm,meiner Neigung vollen Lauf zu lassen, und bald drollig, bald pathe-tisch, bald beschreibend, bald sentimental, bald zart, bald satirisch zusein, wie mir eben die Laune ankäme; denn wenn ich mich nicht irre,erlaubt dieses Versmaaß alle diese verschiedenartigen Zusammen-stellungen." Bestärkt in meiner Meinung durch solche Autoritätenund durch das Beispiel einiger italischen Dichter erster Größe, werdeich mir wegen ähnlicher Abwechsclnngcn in diesem Gedichte keineSchutzredc halten, überzeugt, daß, wenn sic erfolglos sind, ihr Miß-lingen mehr in der Ausführung als in dem Unternehmen gesuchtwerden müsse, welches letztere durch die Leistungen Ariosss, Thomwn'sund Beattie's gerechtfertigt worden ist.

London, Februar 1812.