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heit wieder die vaterländischen Ufer zu besuchen; koch ohne jeneshimiylische Gefühl, welches bei der Rückkehr in die Heimat gewöhn-lich das Gcmüth ergreift, denn einige seiner nächsten Freunde warendahin geschieden, und ein geliebter Gegenstand war durch eine unüber-stcigbarc Scheidewand von ihm getrennt.
Am 2. Juli 1811 betrat Lord Byron den vaterländischen Bodenwieder. Einen Monat darauf, den 1. August, mußte er den Todseiner Mutter erfahren, gegen welche er sich, trotz ihrer Schwächen,immer mit unbcgränztcr Liebe gezeigt hatte.
Im Jahre 1812, den 27. Februar, trat unser Dichter znm erstenMale als Redner im Hause der Lords auf, und die Debatte über dieFabrikmaschinen-Bill gab ihm Gelegenheit, seinen Ruf als Dichterauch mit dem als Redner in Verband zu bringen.
Den 29. Februar waren die beiden ersten Gesänge seines „RitterHarold" erschienen, eines Gedichtes, welches sich nachmals in seinerVollendung als das gedankenreichste und umfassendste seiner Werkehcransstclltc. Der Eindruck, den sic in ganz England machten, warein gewaltiger zu nennen, denn er riß auch Neider und Feinde zur Be-wunderung hin, und in einer Woche war die erste Auflage vergriffen.
Im Herbst des Jahres 1812 verkaufte Lord Byron seinen Wohnsitz,Ncwstcad-Abbcy, mit den unmittelbar dazu gehörigen herrschaft-lichen Ländereien, für 1-70,000 Pfund Sterling, kehrte aber nacheiniger Zeit, da der Käufer die Zahlungstermine nicht cinhiclt, inden Besitz dieses alten Familicnsitzes zurück. Im October des näm-lichen Jahres beschäftigte ihn die satyrischc Hymne: „ Der Walzer,"welche im März des folgenden Jahres anonym erschien. Im Mai1813 veröffentlichte er den „Giaur," eine türkische Erzählung, welchevom Publicum mit Bewunderung und Entzücken ausgenommen wurde,und am 2. Dcccmbcr desselben Jahres wurde eine andere türkische Er-zählung, ,, die Braut von Abhdos," bekannt gemacht, welche dashöhere poetische Verdienst der Einheit des Planes, der Kraft desAusdrucks und der Zartheit der Empfindungen hatte. Seinen„Korsar," welcher seine früheren Gcisteswcrkc an Stärke der Kompo-sition, Klarheit der Erzählung und Harmonie des Versbaues über-