Otto in Rom und Ravenna 970—971.
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stier begab sich der Kaiser nach Rom.') Ihn begleitete ans diesenZügen sein Vetter, der Bischof Theoderich, der halb mit Gewalt, halbmit List-den,italienischen Bischöfen ihre kostbaren Reliquien abwendigzu machen fortfuhr:. Der Papst selbst beglückte ihn u. a. mit einerSandale des. heil.! Stephan.. Bei diesem Aufenthalte wahrscheinlichlernte der Kaiser den Mönch Gerbert aus Aurillac kennen, der inBegleitung-des Grafen Borell von Barcelona und des Bischof Hattovon Vich nach Rom gekommen war. Durch den Papst Johann XIII.dem Kaiser als Kenner der Mathematik empfohlen, wurde der glänzendbegabte Jüngling von ihm am Hofe zurückgehalten und legte dadurchden Grund zu den engeren Beziehungen, die ihn später' mit demOttonischen Hanse? verbanden?), . .
Am rl. Nom starb'Bischof Boso von Merseburg, auf den Giselherfolgte, und am 27^,December brannte die kaiserliche Pfalz Dorn-burg mit den in ihr verwahrten Schätzen ab?)
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lieber Orta und Perugia zog Otto im Jahre 971 zum Oster-feste (16. April) nach Ravenna?) Diese altehrwürdige Stadt, beiwelcher er außerhalb ihrer Mauern sich an dem Bache eine Pfalzhatte erbauen lassen, scheint er ganz besonders geliebt zu haben, denner verweilte liier, wie auch früher schon öfter geschehen war, längereZeit ünd hielt mit dem Markgrafen Pandulf und vielen anderenitalienischen Fürsten eine Reichsversammlung ab?) Unter anderen
von Ar.),. Hielt, ndi rlownus impsrator prassrat (Llnratori Xnticdita RstsnsiI, 147, 8t. 494).
?) Xnn. I-obisns. 971: II oc anno natals äomini Romas . . sslsdravit.Aus diesen Aufenthalt bezieht sich wohl die Erzählung in der Vita Oeoäsrici<88. IV, .475): 8st.Romas nobis tune constitutis munsrs ctonini papaslolianniö piZnsra sanctarum OiKnas st Lweritss . . sluml st »liss siZil-latim rspositas .. . äivsrsorum sanstorum rsliquiaa accspit; in quidus stsanclalium sancti 8tspdani.
Ricderi Historisr. III s. 43. 44: quin musica st astronomia inItalia tnno psnitus iAnoradantur, inox papa Ottoni rsAi Osrmanias stItalias psr IsAatum inäisavit, illuc üuiusmoili aävsnisss iuvsnsm, quiwatüsaim optims nossst, suosgus strsnus ckocsrs valsrot, vgl. über denZeitpunkt Büdinger Gerberts polit. Stellung S- 29.
"1 ^.nn. Ilillosi,. 971: llos anno sxnstum sst palatium (lamosumtemplum: lVsissond., Ramdsrti) in Ilioindur^ (Oorndurg), daraus 'Idist-mari Oüron. II s. 22; ^.nn. Itltali. 971: Rxustum sst Iionoraliilo tsuipluinin Torondurc eum omni rsZali tliosauro 6. Kal. lan., ebenso ohne den Tag^nnalista 8axo 971. Vgl. über die Lage von Dornbnrg den Aufsatz vonLepsius (Kleine Schriften II, 212—226). Ueber Boso s. Pertz Archiv XI, 148.
Xnn. Rodisns. 97t: llos anno . . pascda Ravennas sslsbravit.Auf den Anfang des Jahres 971 bezieht sich offenbar Theoderich von Metz(88. IV, 475): llos post natals ckowini, ckum Roma rsvsrtsrsmur, invieinio Ilortas civitatis sat aetnm. Vom I. Merz haben wir eine Urk. fürdie Kirche S. Miniato aus der Grafschaft Perugia, in der prsclarus Osbo-liaräns comos als Fürsprecher auftritt (Rami monum. II, 1380, 8t. 495).
6) lAuratori 88. rsr. Italis. II d, 475 (8t. 499): T^nn. ciom. ine. 971cküm . . Otto . . iwp. avA. rssiäerst in rstzia anla non lonAS a msnidnsRavennas nrliis sita, guam ip8ö impsrator slari88imu8 in donorsm suiClaris süiüeiis lunclars prsssperat iuxta rivum psnss mnros ipsins civitatis