^72 Tod Hattos II. von Mainz. Otto nach Ravenna 97».
Erzbischof Hatto von Mainz, der frühere Abt von Fulda, ein demKaiser sehr ergebener Mann, nachdem er keine zwei Jahre seinemAmte vorgestanden, starb am 17. oder 18. Januar?) An seine Stelletrat Robert oder Rodbert, über dessen Persönlichkeit nur wenig Zu-verlässiges bekannt ist. 2 )
Den Po abwärts über Ferrara zog Otto im Merz nachRavenna, wo er Ostern (27. Merz) feierte und einige Wochen ver-weilte, begleitet von dem Bischöfe Anno von Worms, der sich seitdem vorigen Sommer seinem Gefolge angeschlossen hatte, und vondem Abte Thietfrid von St. Maximin, der sich den königlichen Schutzund die freie Wahl der Vögte bestätigen ließ?) Der Aebtissin Heim-
st ?mo. Ililässbsin,., Wsisssmb., Immbsrti 980: Hatto arebispiseopusobüt, oui Ruoäbsrtus snooessit; Xoorol. Rulä. inai. und nun. 970: Hattoarsbispisoopus; Nariani 8ootti Lbronio. 970 <88. V, 555) mit dem un-richtigen Datum obiit 6. Rai. Nun; llnn. 8. Xasarii 970: Hatto arsbis-pisoopus odüt. Seinen Todestag, den 18. Januar, hat das Xsorol, LloAuntiu.(äatlä IZibüotb. III, 722), Wsisssnbur»-. (zum 17. zweimal), Ruläsnss (Forsch.XVI, 172), d. Narias Ruläsns. ebenso (Rontss IV, 310. 451), Raurssbarn.(ebd. III, 144) z. 18: Ilattoiüs arokispisoopi 6t abbatis nostras ooiiArs-Aationis; die saneto Xar:srio Virnbs^m, Riamvis, IVibilinga aociuisivit(Verwechselung mit Hatto I., der zugleich Abt von Lorsch war, s. LLaitz HeinrichS. 200); seine Grabschrift ans St. Alban bei äatks Ribl. III, 719. Ausdiesen Hatto bezieht die jedes geschichtlichen Kernes entbehrende Sage ursprünglichden Mäusethurm, s. z. B. die 8uoos8sio spisoop. DIoAnntin. von 1508 (RontssIV, 358) a. 968: bis Hatto a mnribus äsvoratus 68t in ksno, guia mnlti-tnäinsm paupsruin orsinavit iu dorreo tsinpors tarois (von einer Hungers-noth im I. 968 wissen wir nur aus Lonstantinopcl), vgl. meine Gesch. desOstfrank. Reiches II, 586 A. 46, 695.
st 2).nn. 8. Ronilaoii brsviss. 970 ( 88. III, 118): Ruoäbsrtus spissopussl6otu8. Erchenbald von Straßburg weihte eum soäsin Häalriso Rutbsrtuinsanstas VlaAuntinas 6LoIs8ia6 arobispisoopuin (IViinpbeüuAi Oataloz;. epise.XrZsntin. p. 341. Die letzte aä viosm Hattonis arobisapsllani unterfertigteUrk. Ottos ist vom 25. Januar (Forsch. XI, 624), dagegen steht bereits in einerUrk. vom 24. und zwei vom 25. aä viesm Rupsrti arsbioapsllaui (8t. 480bis 482), wo entweder, wie es v. Hcinemann in 8t. 482 ihut (Ooä. Xnbalt.I, 36), Ilupsrti (Hubert v. Parma) zu lesen oder der Name Rodberls für einespätere Ergänzung zu halten ist.
st Aus Ferrara vom 22. Merz ist eine Urk. für den Bischof Jldeprand vonModena (vir vsnsrabilis Räspranäus spissopus nostsrgus cd 1 Lotus Läslis)datiert, welche jedoch schon dem Herausgeber (Rirabosobi Nsnroris äi AloäsuaI, 135, 8t, 484) verdächtig erschien. Sie gewährt dem Bisthum omnsin äistrio-tuin ab eastruui sivitatis novo u. s. w.
^) -Inn. Robisns. 970: doo anno . . passba Ravennas solsdravit.Urk. sind daselbst am 29. Merz und 10. bis I I. April ausgestellt (8t. 485 bis489. 567, Zeitschrist des Harzvercins VI, 528 ohne Ort).
st Beyer Mittelrhein. Urkb. I, 290 (8t, 485): vsnsrabilis addas 1'ist-Iriäus äs osnodio 8. DIaximini . . uostrain imperialsln Ravsnnas aäütolsinsntiain songusrsns ob aävoeatorum iusuriam os suairnzus lamiliampsrwulta pati inoonimoäs. Itzltur . . per intsrvsntum äüsstas eoiüuAisnostras impsratriois ^.äsldeiäis, üüi guogus nostri . . Ottonis, nsononOononis (oorr. ^.nnouis) Wbrwatisnsis spiscopi st Rrotoiü somitis äesrs-viinus . ., nt iäonr abbas siusgus susosssorss aävoorltias babsant iguibusvsünt äanäi c>uibusqus velint toüsnäi potestatsm sts. In einer Urk. vom10. April (8obannat Hist. Worwat. prob. 22, 8t. 487): nostsr in oinnibusüäelis 2lnno IVorinasisnsis seolssias spisoopus nostram sslsituäineor aäivit