Otto in Pavia, Sommer 969.
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durch Verroth noch mehrerer Ortschaften, machte auch einen vergeb-lichen Versuch auf Benevent.
Otto war inzwischen durch Toscana, mit den gewöhnlichenRegierungshandlnngcn beschäftigt, nach der Lombardei gezogen, wowir ihn am 26. Juli zu Pavia treffen. Theils die Absicht, mancheVerfügungen für Deutschland zu erlassen und sich mit den dortigenVerhältnissen in nähere Verbindung zu setzen, theils und vorzüglichdas Bedürfnis, seine deutschen Streitkräfte zu ergänzen, mag ihnfoweit rückwärts geführt haben. Von den deutschen Begleitern, dieam längsten bei ihm ausgeharrt hatten, starb Bischof Lantward vonMinden am 27. September dieses Jahres/) Otger von Speier hieltnoch Stand, da der Kaiser ihm gerade am 4. October zu Breuna(südwestlich von Siena) die Immunität seiner Kirche bestätigte, sodaß in der Stadt sowie in der Vorstadt von Speier nur der Voigtdes Bischofs Gerichtsbarkeit üben solle. Mit besonderem Lobe gedachteOtto der treuen Dienste seines geliebtesten Vetters, des BischofsTheoderich von Metz, die er durch eine Schenkung des KlostersWauffore an der Maas und der damit verbundenen Abtei Hastisrebelohnte.^ Diese hatte Adalbero von Metz gestiftet, jenes seit 944Graf Eilbert und seine Gemahlin Herisindis für pilgernde Iren- oder
6 Das Todesjahr 969 haben Xssrol. Vulä. min. und mai. (VontssIII, 154. 157), den Todestag 27.SePt. Xearol. Visbeeasnso (Nantes IV, 498),Ugrssbui-F. (Neue Mittheil. Xl, 242), UosUsnbsok. (Wigand Archiv fürGesck. Westphalens V, 371). Damit stimmt I^erdseeii (llironis. spp. :VIinäsn8.(5sivnitii 88. rsr. Lrunsvis. II, 166) überein, das ihn am Tage des Cosmasund Damianus sterben läßt: IIunv iäsin Imperator 8psvialitsr dcmorarevolsos, vasulurn yaatorräein prstiosnm äs lij-nis dabsni d. Ustro st sssls-eias ül^näsusl obtulit. Milo folgte ihm.
2 ) Rcmling Urkundcnb. von Speyer I, 15 (8t. 473). Otger starb nach den-Inn. zVsisbsmburA. 970. nach dem Xssrol. 8pir. 13. August (Vontss IV,322). In der Urk. heißt es u. a., daß nisi aävosatna I'arnilias s. äsi gsnitr.Alarias in vivitats 8pira vsi Xsmstina voeata aut toris murum siusäsmoivitatm >. s. in villa 8pira c>uas siäsm urvi aäiaeens sst, nnllus sxiussions st eonsessions nostra äsinssps puviisus plasitu8 prssurnat liabsrsete. Jhin folgte Balderich, von dem Ektehart IV. von St. Gallen schreibt(88. II, 129, vgl. p. 131): kal^o Ipirsnsis spissopus in loso nutritus, guonsmo, tllms. tersnte, tuno sruäioior, über seine Weihe s. VViinpliolinAi Oatalox.epise. ^IrASntin. p. 34: Drelrsnbaläuo oonsssravit . . eum soäsin IläalrieoUaläerisnm 8pirsnssm.
ch Uouqust Rsousil IX, 392 (8t. 477): intsrventu äilsotissimas son-eortis impsrii noatri Väsilieiäas augu8tas nostrigus earissimi Llii OttonisanAusti eoneessimus . . ülstsnsi seels^ias simulqus vsnsralrili oiu8äsrns. 8säis presuii nostrogns äiiestissiino sobrino Osoäsriso suiagne äsinespsin saäsn, ssäo snevsssorilins loeum gmsnäain in pa§o 4.omaesnsi nominsValcioäornin sts. lieber Wauffore vgl. oben S- 152. 304 A. 3, 8igevsrti VitaOeoäsriei I e. 6, wo diese Urk. erwähnt wird, und das Obronio. Valsio-äorvuss (Oaslisr/ IpieilsZ. VII, 525 ff.), das in seinen Angaben sehr un-zuverlässig ist. Der erste Abt war für kurze Zeit Malcallan, dann der h. Kad-droc. In dem Berichte über die Auffindung der Reliquien (88. IV, 473):spieeoxus Osoclsrioua ipsi inagnikso imxsratori . . inirs. äilsstions atgnsoon8angninitnt6 soninnetu8, in saäsm Italien sxpsäitions son8titutu8, inqua trisnnium Isrs inilitavit . . (Er diente 967—972).
Jahrb. d. deutschen Geich. — Tümmler, Otto der Große.
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