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Kaiser Otto der Große
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Pandulf der Eisenkopf gegen Bovino 969.

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seines tüchtigsten Vorkämpfers im unteren Italien, zu heben und zufördern. Zugleich aber sollte die erzbischöfliche Gewalt Benebentsüber einen Theil Apuliens (z. B. Ascoli und Bivino) wohl auch dasVordringen der kaiserlichen in dieser Richtung erleichtern. Die deutscheOberhoheit erkannte auch der Herzog Johann von Gaeta an, wie eineUrkunde vom Merz dieses Jahres beweist, laut welcher der kaiserlicheCaplan Notker von St. Gallen in Ottos Aufträge einen Streitzwischen dem Bischöfe Bernard von Gaeta und zwei Brüdern schlichtete,die derselbe als Knechte in Anspruch nahm.*)

Während Otto sich nach dem minder heißen Norden Italienswandte?) blieb mit dem Grafen Pandulf auf dessen Bitte ein kleinerTheil des Heeres zurück, mit welchem dieser, verstärkt durch einigeBeneventaner und Capuaner, gegen das apulische Bovino einen An-griff wagte?) Die Griechen nebst den Bewohnern der Stadt, da siedie Gegner nicht sehr zahlreich sahen, machten einen Ausfall, erlittenaber durch Pandulf eine schwere Niederlage, so daß sie flüchtig demThore des Ortes zuftrebten. Dieser, durch einen Schlag niedergestreckt,raffte sich flugs wieder auf. Bei einem zweiten Ausfälle, den dieGriechen mit noch größerer Uebermacht unternahmen, glückte es ihnenbesser. Pandulf selbst stürzte, da sein Roß unter ihm verwundet war,und wenn auch einer der Seinigen ihm sofort ein andres vorführte,

1) llAbstli Italia saora I, 530, mit der 12. Jndiction ( 969) und dem18. Jahre des Imperiums, wofür das 8. stehen müßte, perrexistis ad ipsumimpsratorom; c>ui videl. impsrator dsdit vovis suum missum st vapsl-ianum suum slsrieum uomins dsottiobsrum, <zui vsnit vodisoum in Oaistast in Draistto st in 2l.rgsnti, nt rsmittsrst vsstros kamulos sub vsstrisaori spisoopii potsstats, ourn guibus tssistis nos ad eins vsnirs iudi-oium. Die Verhandlung fand statt in prasssntia dieti dlottiolrsri missi . .et in prasssntia domni loannis st domni loanni patris et tilii Zloriosisonsnlis et dneis st oorsm domnum ükarianum duesin Dundsnum etdomn. Dauksrium eomitsrn Draisotanum et d. Oooibilsm Llium domniOrsZorii dusis st ölarinum Oonstantinum vomitsm eto. Eine zweite Ver-handlung fand soram eodsm dlotborio Otdonis impsratoris misso zwischenÄ. Bernard von Gaeta und dem Grafen Daufcrins von Traetto statt. Notker,der spätere Lütticher Bischof (seit 21. April 972), war nach den 2 l.nn. Dildss-Iisim. 1008 praspositus monastsrii b. Oaili, nach Anselm (Vesta spise. Oeod.e. 25) Kensrs >>uidem ^iamannus.

Obron. 8alernit. e. 170: Iternm ipss Otto Lavennain propsravit.jedenfalls nicht auf dem kürzesten Wege. An die zu Conca (südlich von Rimini)ausgestellte Urk., deren Datum zweifelhaft ist, schließt sich eine andre vom 30.Juni: oum domnus Oeto imporator suZustus in IsZatious sni impsrii inaomitatu Nutins residsrst aktsroatio taota est snts eum intsr Lononisnsssst ölutinensss ds sonliuikns st tsrminis spissopatus soruin, ausgestellt invnria domni Ottonis impsratoris (8avioli ^nnali lloloAnssi Iv, 48), so-dann vom 8. Juli, Saturn in Diista, wodurch Otto den Abt Odilo von Clunyoum abbatia sanoti 8abini in looo gui dioitur Dusoaua in seinen Schutznimmt (ölabillon ^ota sanot. sass. V, 769, 8t. 469. 470).

2) Olnon. 8alsrnit. o. 171: Dum dass patrata kuissont^ ipss Dald ulkusOttonsm rogavit, «guatsnus ssoum ds suis aiiguantos in suüragiumwitteret, ut ^puiiam oum ipsis nimirum gradsreut. Itis vsro aliguantossx suis iit! dodit, st sio ipss kalduikus eum paucis iuvsnibus Lens-vsntauis Oapuanisgus oivitatom Ilivinsm adüt eto.