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Tod des Herzogs Landulf von Benevent.
gestraft das Platte Land verheeren. Nebenbei wurde auch das Fürsten-thum Salerno, das sich ihnen bisher noch nicht angeschlossen, gleich-falls nicht verschont. Der Herzog Gisulf scheint in der That dadurchbewogen worden zu sein, eine kurze Zeit zu der deutschen Parteiüberzugehen.H
Während der Heerfahrt starb Pandulfs Bruder, der HerzogLandulf von Benevent; jener begab sich daher alsbald nach Beneventund setzte dort seinen Sohn Landulf zum Fürsten ein.H Für Bene-vent wurde der bisherige Bischof Landulf (seit 958) auf einer Synodezu Rom am 26. Mai von dem Papste zum Erzbischöfe erhoben. ^)Da dies auf Bitte Pandulfs und seines Sohnes, sotvie andrerseitsauf den Wunsch des Kaisers geschah, so ersieht man daraus, wiesehr dieser auf alle Weise bestrebt war, das Haus des Eisenkopfs, als
sich nach dem Ollron. 8aioruit. o. 174 auch nachher noch in griechischem Besitze.Ebenso wurde nach derselben Quelle (a. 171. 174) Bivino vergeblich bedrängtund die Ausstellung einer Urk- in sudurdio beweist, daß die Stadt selbst nichtin Ottos Händen war. Nicht minder wurde nach dem Vsiron. 8sler»it. e. >73Ascoli von den Griechen behauptet. Von dem Obren. Oavcnss und seinenPhantasien sehen wir natürlich ab.
>! Oliron. 8alernit. o. 170: et nulla äampua vel opprosiouom in prin-eipatnin 8atsroitannin gessit (wo sür nulla doch wohl raulta oder non-nulla zu lesen ist). Gisulfs schwankende Stellung ergibt sich aus e. 172und 174.
2) Ebd.: Uuin Oaiiloiius euw ipso Imperators Oalabriam morarentur,eins Asrmanus OanäuIIus prineeps äiem olausit extremum . . 8et clumtalia eompsrisset Oaläulkns, Oaladriam roliguit imperatorsm, Lsnsvsutumvenit suumque tilium Oaiiäoltum prinoipein sudlimavit; Lnn. Lenovsnt.069- obiit bio Oanäollus (nach der Sonnenfinsternis! ; Oavens. 969: Oan-ciultus irtins supraäioti I'anrinlsi tvorher). Nach der Olironioa 8. Lvneäieti(88. III, 202) hatten die beiden Bruder, deren Regierung 961 nach den 2dun.Ilensvont. begann, gemeinsam 7 Jahre 6 Monate regiert, nach dem Oliron.8alsrnit. 8 Jahre
°) Die von Jaffs (Xr. 2866) nicht beanstandete Bulle Johanns XIII.(IlgllsUi It. saora VIII. 6t) hat Stumpf (Xr. 468) angczweifelt, weil sie nichtzu den Daten einer Urk. Ottos siir Asti stimmt (Xr. 467), welche am 19. Maiin liomania props oastellnm guoci elioitur Oonea super üuvium Oesorsuain s^Iva sie LoUatritans ausgestellt ist. An sich könnte aber auch diese, nichtim Original vorhanden, leicht in: Datum einen Fehler haben, wie z. B. auchdie Rcgierungsjahrc Ottos II. darin fehlen, ja ihv Inhalt erregt sogar Ver-dacht, weil er die frühere Bewilligung sür das Bisthum Asti (8t. 316) wesent-lich erweitert, lieber Benevent sagen die 2dnn. Ilsnevent. 970: Oapa lobannesprimum eonseeravit Oanclulplnrm arebiopiseopnm lisneventanum; undviAesimo ssxto anno äomni kancloiti et primo anno üornni Oanclolli tiliieins, primus annus arolliepiseopatus Oanäoiti spiseopi und das Oliron.8alornit. e. 173 nennt Landulf 970 Erzbischos. In der Bulle selbst, welcheiutervenientidus villel. kanäulplio llenevontanas et Oapuanas urvinmprineipe, seu 8poleti et Oamsrini clueatus marellions et änae simulguset Oanäulplio sxeellsiitissimo prineipe Liio eins wird ein früherer Besuchdes Papstes in Benevent erwähnt (nollis olim apuä eam mansntilius), dendie ^nn. Lensvsnt. in der That znin 7. Scpt. 967 verzeichnen. Ausfallend istallerdings, daß Otto II. nur in der Datierung vorkommt, aber woher hätteein (italienischer! Fälscher die Namen der Bischöfe von Verdun, Freising undEichstedt so richtig angeben sollen? Von Johann XIV. gibt cs eine Palliums-bulle für Benevent vom 6. Dec. 983 (4atke 2925).