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Kaiser Otto der Große
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Einführung Adalberts in Magdeburg.

Kirche haben." >) Insbesondere trug der Kaiser den über die slavischeuMarken gesetzten Grafen Wigbert, Wigger und Günther auf, in altenStücken sich dem Erzbischöfe für seine Absichten willfährig und hilf-reich zu erweisen. Für eine anständige Ausstattung der neuen Bischöfesollten die sächsischen Fürsten unter der Mitwirkung Adalberts zuWeihnachten in Berathung treten?) Endlich wurde es den Bischöfenvon Havelberg und Brandenburg zur Pflicht gemacht, die Wahl desMagdeburger Erzbischofs zu unterschreiben und ihm Treue und Ge-horsam zu geloben.

Von dem Jubel des Volkes begrüßt, hielt Adalbert seinen Einzugin Magdeburg?) wo er von den sächsischen Fürsten und von derGeistlichkeit, die zur Weihnachtsfeier zusammenströmte, in den Domvon St. Moriz, die großartige, lange vorbereitete Stätte des neuenMetropoliten, eingesührt wurde. Die Benediktiner, welche bei dieserKirche bisher ein warmes Nest gehabt, mußten den 'Geistlichen desneuen Domstiftes, über welche Adaldag zum Probste gesetzt wurde?)den Platz räumen. Schon am 9. August waren sie vor die Thoreder Stadt in das zu Ehren Johannes des Täufers für sie neuerbauteKloster Bergen ausgezogen?) indem sie ihren Nachfolgern einen

Ebd.: iutsr lilsrssburgsnssm st Eitissussm asselssiam quam vslitsisstiousm linkest. Thietmar (Edron. II e. 23) gibt dies ungenau wieder,indem er sagt: slseoionsmqus äs tribus. sonstitusuäis spiseopatidus si

äsäit Älisusnsis Litiosusis atqus Llsrssburgsusis.

2) Ebd.: qui oum iilo In uatals äomiui sruut, daher schreibt Thietmar(II e. 14): Tune misit sum aci ssäsm suam eum magno kouors prs-sipisns uuivsrsis Saxonias piiusipidus, nt pi-oximum uatals clomini sumso ssssut.

2 ) Vdistmar. II o. 1b: ^.rsdispissopus nntsm a slsro st omni popnlomaguiües susesptus; Xnu. blagäsdurg. 970 (Odronis. blagclsdurg.):^üuit omnis ssXus st stas gauclsutium, kuit prorsus gsnsrals tripuäiuw<das vorhergehende aus dem Schreiben des Kaisers); Xnn. Lilässdsim. 968:Lt soäsm anno Lclaldsitus aredispiseopus soustitutus sat in lllaga-cladurg.

^) Xuu. Nagäsd. 970: Xclsläagum primum aoeslssiae lllagäsburgensiprspositum iustituit.

2 ) Xuualista 8axo 969: blouaodi autsm, qui piius idiclsm oonvsrsa-bautur, trauspositi sunt in montsm, qui äieitur all 8. lodauuem insuburdio eiusciem eivitatis 5. Iclus August., dos est in vigilia saust!Daursutii martiris <die 968 auf einen Sonntag fiel), etwas ausführlicherXuu. Nagclsdurg. 969 (Odrou. Nagäsb. p. 273), wo noch hinzugefiigt wird:Oumqus ilioruin soiäa äs das migratious non inmsrito gi avarst tristieis,oassar sis pro sonsolations prascliorum suas dsisclitatis non parva äonaaäissit. (Eine Schenkung Ottos vom 12. April 965 über den Honigzehnten inder Provinz Nizizi, die schon der Xuuaiista 8axo erwähnt, 88. VI, 622, beisiaM Diplom. XD p. l O, ist sicher eine Fälschung, vgl. Winter in den Magde-burger Geschichtsblätt. X, 19 gegen die durch Holstein versuchte Rettung.)Die Verpflanzung der Mönche muß wohl mit Grosfcld (p. 57 n. 3) sicher indas I. 968 gesetzt werden, wie auch die Magdeburger Quellen sie vor der Ein-setzung Adalberts erzählen. Was Holstein' für eine frühere Gründung vonKloster Bergen, angeblich im I. 961, beibringt, ist durchaus nicht stichhaltig(Magdeburger Geschichtsbl. V. Zlöfs.), da cs sich wesentlich aus die vorerwähnteunechte llrk stützt.