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Kaiser Otto der Große
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Brief Ottos an die sächsischen Fürsten.

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wcrth gewesen wäre, als er cs sich selbst bereitet hatte, am 22. Sep-tember 967. Sein Erbgut, dessen Besitz einst die tödtliche Feindschaftzwischen ihm und seinem Oheim Hermann entzündet hatte, verliehder Kaiser nachmals zur Hälfte an das von diesem gestiftete Michaelis-klofter in Lüneburg, zur Hälfte an das Kloster' Kemnade an derWeser?) Die Wehr Wichmanns nebst der Nachricht seines Todes unddes Sieges, welchen die Polen als Freunde des Reiches über dieRedarier davongetragen, wurde Otto nach Capna überbracht. Vonhier aus schrieb dieser am 18. Januar 968 an den Herzog Hermann,den Markgrafen Theoderich und die übrigen sächsischen Grafen?)NachGottes Willen befinden wir uns wohl und alles nimmt einen ganzglücklichen Verlauf. Uebrigens kommen eben Botschafter des Königsvon Constantinopel zu uns, von sehr hervorragendem Range, die, wiewir vernommen haben, gar eifrig nach Frieden streben. Wie aberimmer die Sache auch gehen mag, auf keinen Fall werden sie nachdem Willen Gottes einen Krieg gegen uns wagen. Die LandschaftenApulien und Calabrien, welche sie bisher inne gehabt, sollen sie heraus-geben, wenn wir uns nicht einigen. Wenn sie aber unserem Wunschewillfahren, daß sie nämlich im bevorstehenden Sommer unserem gleich-namigen Sohne eine Gemahlin in's Frankenreich senden, so wollenwir den Weg nach Fraxanetum einschlagen zur Ausrottung der Sara-cenen mit Gottes Beistand, und so gedenken wir zu euch zurück-zukehren. Ueberdies wollen wir, daß die Redarier, wenn sie, wie wirvernommen, eine so große Niederlage erlitten haben, von euch keinenFrieden erhalten, denn ihr wißt ja, wie oft sie die Treue gebrochenund welche Unbilden sie zugefügt haben. Daher überleget dies mitdem Herzoge Hermann und setzt alle eure Kräfte ein, damit ihr durchihre Vernichtung der Sache endlich ein Ende machet. Wenn es nöthigwäre, wollen wir selbst gegen sie ziehen. Unser Sohn hat zu Weih-nachten von dem Nachfolger der Apostel mit der Krone die kaiserlicheWürde empfangen."

Ans einem sächsischen Landtage zu Werla wurde dieser Briefvor den Fürsten und der übrigen Volksmenge verlesen. Das kaiser-liche Gebot aber wegen des Slavenkrieges blieb nach ihrem Rath-schlusse unvollstreckt, weil den Redariern schon zuvor Friede gewährtworden war. Da überdies ein Angriff von Seiten der Dänen drohte,der freilich hernach nicht wirklich stattfand, so glanbte man für zweiKriege auf einmal nicht hinlängliche Streitkräfte zu besitzen. Sobrachte der Fall Wichmanns, des ewigen Ruhestörers, Sachsen denFrieden sowohl nach außen wie nach innen.

9 cännatista 8axo 967: Hsrsäitatem IVIgmanui inpsrator diviait inänas partss, et unam ex dis traäidit monastsrio guod Ilsrimannus ckuxin Inunsburk sonstruxsrat, altsram sonesssit addasis gas dieitur Lsmi-nada iuxta ^Visaram tluvium. Lee ciao esnobia douo inpsratoris maxi ca stun 6ata sunt st rsA-ali aavtoritats sorrodorata. Vgl. unten den Excurs III.

2) rViciatciaci. III s. 70: Imperator itagus asesptis armis VVielimaani,cis ness sius iam ssrtus kactas soripsit spistolam sts.