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Kaiser Otto der Große
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Theilung der Mark Geros.

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Eine Theilung der nordöstlichen Marken, welche bei dem dies-jährigen Aufenthalte Ottos in Sachsen angeordnet worden sein mag,war die unmittelbare Folge von Geros Tode. Unter der Leitung desHerzogs Hermann selbst blieben wie bisher die nördlichsten slavischenLandschaften, die der Abodriten, Wagrier und z. Th. auch der Liutizen.Weiter südlich begegnet uns zuerst Theoderich als Markgraf, der bereitsunter Gero öfter gegen die benachbarten Slaven kämpfte. Er stehtder späteren Nordmark vor, hat demnach die Bisthümer Havelbergund Brandenburg zu verteidigen und die Stämme der Redarier undHeveller zu überwachend) Unter ihm standen wie vorher unter Geronoch einige Grafen?) Im Süden schloß sich hieran die Mark desGrafen Hodo, vom Nordthüringgau (Mühlingen) und Serimunt,welche etwa die spätere Niederlausitz, die Neumark und einen TheilPolens, die jüngsten Erwerbungen des Markgrafen Gero, umfaßte?)von der unteren Saale und Mulde über die Elbe längs der Spreeund Oder bis zur Warthe reichend.

plus guaiu anuis OLL, vgl. a. 505: Ists Lsriuus eoiuss muita Isert etvixit ultra 300 anuos post oditum ILaroli Na^ui (88. XXIII, 723. 764).

*) lieber die Verhältnisse der Marken nach Gero handelt nach v. DeutschMarkgraf Gero S. 117 an: besten Giesebrecht in Rankes Jahrbüchern II, 1S- 147155. Thiadrich wird von Widukind (III e. 45, vgl. e. 23) schon imI. 855 prassss d. i. Markgraf genannt, später (o. 70) ist ein Schreiben OttosIlsriiuauuo et Rlriadrieo dueivus im I. 968 bestimmt; hier erscheint er alsogerade so wie früher Gero, der auch einmal dux heißt, Hermann ganz gleich-gestellt, ebenso bei dem Xuualista 8axo 983. 998 (88. VI, 631. 642) Tsods-rieus dux et inarelrio, gur partium illarum dslsusor sxtabat d. i. vonBrandenburg und Havelberg, und bei Thietmar (Llrrou. II e. 3, III e. 10),der ihn aber noch öfter Markgraf nennt (III o. 7. 11. 13, IIII e. 15. 36,VI o. 34), ebenso in den Scholien zu Adam von Bremen II e. 43 selrol.3032: Rlreodsrieus ruaretrio 8elavoruiu. In der sehr zweifelhaften Ilrk.Ottos vom 21. Apr. 956 (Köpke Hrotsvit S. 257), erneuert von Otto II. am3. Nov. 975, heißt cs von Wanzleben in ps^o Xortlrtliuriuga dieto iueoinitatu Ilrsodoi iei; marelrio wird er zuerst am 29. Apr. 966 genannt(Ludswig lisl. urauusor. VII, 419), iu pa^o OsrliuAou et XortduriuKou iueomitatu ipsius ruarelriouis (sür blamaeonis, vgl. Winter in den MagdeburgerGeschichtsblätt. 9. Jahrg. S. 395) heißt es dort von ihm, ebenso 10. Aept. 980(ebd. 425): in pa^o OsrliuAou dieto st iu prsdieti inarelriouis eomitatusitam, beide Urk. für denselben Mamako, s. auch die Urk. vom 8. Sept. 980:potitions . . Osodsriei ruarelriouis (Aturupl Xeta imp. p. 385). Abgesetzt983 starb er 985 (zu Magdeburg), s. Xserol. Luid. mai. 985: Oistrielr marelrio;Tun. Onsdlink. 985: VIridsrieus st Livdaelr marelriouss praselari obisruut.

^) S. Giesebrecht a. a. O. S. 148 A. 7 und 8.

3) Hodo kommt als Markgraf, namentlich in Beziehung auf Polen, öfterbei Thietmar vor (Llrrou. II o. 19, III e. I I, IIII o. 9. 38: Hocio iuelitusmarelrio, V e. 6), Xscrol. LunsIrurA. z. 13. Merz llodo marelrio (starb 993);Lruuoiris Vita Tdallrsrti e. 10: Otto puguax marelrio. Unecht ist die Urk-vom 12. April 965 oder 966, in welcher die proviutia 8elavorum Xmmiuomiuata als seine Grafschaft bezeichnet wird; am 1. Dec. 971: iu paZoXortlrurlriAa iu eornitatu Hudouis eoiuitis, 17. V!ai 973: iu pago Xortiruriu-xoruin . . iu paxo 8irimuuti in eomitatu Iluoäouis marelriouis (dieselbenBesitzungen Kalbe und Rosenburg werden noch in 2 weiteren Urk. von 992 und993 als in der Grafschaft HuodoS genannt), 10. Mai 974: iu xago Xor-turiuAia st in eomitatu üuodouis eomitis, 8. iNerz 978: iu loeo gut dieitur8alalreelri (Salbke) in eomitatu Ilodouis eoiuitis, 8. Juli: iu pa-;o stiaiu

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