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Kaiser Otto der Große
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Umtriebe gegen'Otto in Italien 965.

Sicherung gewährte. Froh des errungenen Erfolges kehrte HerzogBurchard über die Alpen zurück und meldete dem Kaiser, was geschehenwar. Die Erlegung Widos schien wichtig genug, um an dem damalsvielleicht zu Ehren der Heiligen Felix und Regula angefangenenGroßmünster in Zürich durch ein noch erhaltenes Flachbild verewigtzu werden?)

Adalbert verzichtete, trotz der Niederlage am Po, noch keineswegsauf die bisher gehegten Hoffnungen, Er blieb, wie es scheint, imLande und unterhielt Verbindungen mit mehreren Grafen undBischöfen, die bisher zur deutschen Partei gezählt worden. Sogarder Erzkanzler, Wido von Modena, ließ sich trotz der reichenBelohnungen, die ihm sein Uebertritt zu Otto eingetragen, von ihmwieder ködern und reiste in seinem Aufträge nach Sachsen, indemer arglistig sich den Schein eines dem Kaiser treu ergebenenMannes zu geben wußte, der nur käme, um ihm die Ungetreuen zuverratheu?) Da man ihn jedoch hinlänglich durchschaute, so wurde ervon Otto zur Unterredung überhaupt gar nicht vorgelassen, sondernin schimpflicher Weise zurückgeschickt. Unterwegs aber, kurz bevor erhinter Chur den vaterländischen Boden erreicht hatte, ward er ver-haftet, nach Sachsen gebracht und im Slavenlande unter sicheremGewahrsame festgehalten. An seine L-telle als Erzkanzler für Italientrat der von Otto gleichfalls schon begünstigte Bischof Hubert vonParma, der auch statt seiner iKichmals die fette Abtei Nonautoladavontrug.

Zeigte sich hier in der Lombardei die Herrschaft der Deutschenbereits wieder wankend und durch Angriffe bedroht, so schien sie dafürin Rom noch auf um so festerem Grunde zu ruhen. Denn als im

320) die Worte einer Predigt Rathers (Opp. edd. LsIIerini p. 630): wiiitesqusndo etism ineos sd proviiuin ob esessris eogo prseooptum, czusudoillos mitto vsnstum.

*) Mittheil, der antiquar. Gcsellsch. in Zürich I, 2 S. ll (vgl. VIII, 111)mit der Abbildung auf Tafel II: Ein Basrelief mit 6 Figuren, von denen in derMitte ein Kämpfer mit einem Dolche einen andern ersticht, auf dessen SchwertOniäo steht, während ein anderer feine Rechte sesthält. Das Bild könnte ansdem Ende des 10. Jahrh. stammen; ein zweites Basrelief, einen Reiter inantikem Costüme (vielleicht Herzog Burchard 11.) und die Geschwister Felix undRegula darstellend, bildet dazu das Seitenstück; die Ursprünge des Großmiinsters,über welches dort Vögelin handelt, sind unbekannt.

Laotin. RgAin. 065: Interim Will» blutinensis opnseopus vuipinsoslliditste imperstori os simuisns Ldelem, ipsigue inkidoles so proditurumisetitsns, legstione Ldslborti lunAons ote. Seine Verbannung kann nichtsehr lange gedauert haben, da er schon auf der Synode zu Ravenna im April967 wieder mitwirkt (lesntuxri iilonum. Iis.vonns.ti II, 23; I>eibnitii Ln»,imp. III, 189). Hubert erscheint zuerst am 2. Dec. 966 als Erzkanzler (8t. 4! 4).Ueber Nonantola s. einen am 21. Febr. 970 zu Pavia abgeschlossenen Tausch-vertrag intor dominus Ilbertus per doi misorieordism ssnets iUsrmonsiseeelssie episeopus sou abs monsstorii ssnoti Liivostri sito Xonsntuls,c>ui per oleetionem monsoborum ipsius monsstorii et iussionew dominoruinimporstorum abs existid neouon et I,smportus presbiter (Iblon. bist. pstr.XIII, 1251).