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Otto gegen Rom im November 963.
Die Botschaft Johanns erwiederte Otto, indem er die BischöfeLantward von Minden und Liudprand von Cremona nebst einigenRittern nach Rom schickte. An dem unfreundlichen Empfangeempfanden die Gesandten die Abneigung, die den Papst gegen ihrenHerrn beseelte: weder durch einen Eid, noch durch einen Zweikampfihrer Begleiter wollte Johann den Beweis der Unschuld des Kaiserserhärten lassen, vielmehr schickte er die beiden Bischöfe nach acht Tagenzurück, indem er ihnen den Bischof Johann von Narni und denCardinaldiakonen Benedikt mitgab. Offenbar wollte er nur durchleere Ausflüchte Zeit gewinnen, um inzwischen weitere Schritte gegenden Kaiser vorzubereiten, denn bevor noch seine Gesandten heim-gekehrt waren, traf, von Garde-Fralnet kommend, Adalbert in Civitavecchia ein und fand in Rom alsbald eine geneigte Aufnahme?)
Nur kurze Zeit verweilte Otto noch vor S. Leo, um nicht inder größten Hitze die kühle Berggegend mit dem ungesunden Rom zuvertauschen, alsdann im October ließ er hinlängliche Mannschaftenzur Einschließung der Burg zurück und brach mit dem übrigen Heeregegen die Stadt auf?) die ihm zu einer feindlichen geworden war.In Rom herrschte Spaltung: während die Mehrzahl dem Papsteanhieng, hatte ein Theil der römischen Großen, der sich von ihm ver-letzt glaubte, sich in die Befestigungen von St. Paolo, die sogen.Johannipolis, geworfen, und von hier aus, indem sie Geiseln für ihreTreue stellten, den Kaiser eingeladen, ihnen zu Hilfe zu kommen?)Als derselbe jetzt, Anfang November, vor der Stadt erschien, hegteJohann anfänglich wohl die Absicht, sich zu verteidigen, wie einst seinVater Alberich gegen König Hugo, denn man erblickte ihn in vollerRüstung, mit dem Schwerte an der Seite?) bald aber zog er es doch
ft Ilist. Ott. o. 7: clsiv Romani proksetus, von, nt clobuit, rspueliatusssä Iiovoriüos a papa sst snsesptus; s. 15: snmäsm ?.clo!pertum Romanivsnirs Isoit st contra ms äslevelit; Oovtiv. RsFin. 963: Interim loliannsspapa, promissiovos impsratori t'actas obiiviovi traäsvs, ab so äslscit st . .lOctaldortum Loivaiv ivtromittit; ^nn. ^Itali. 963: loliannss gb iivpsra-toi-s cleticisvs ?.clalbertnm rocspit, wörtlich ebenso das Schreiben Bernhardsvon Hildesheim (hlonvm. ros Eismann. iilustr. II, 208).
ft List. Ott. o. 8: Lass üuin aFuntur, Oüosdi raäüs Fravo cavsrisiüns inostvgvs impsratorsm Romanis arcibus propsllsbat. 8sä oumvirMvals siäns Fratam reclievs tsmpsrism Isrrst sto.; Oovtiv. RsFiv. 963:Onas äolositatis sius Iraväos imperator auäisvs, rslicta sirsa movtsmodsiäiovo. Romam vorsus onm Iiosts psrFit (jedenfalls nach dem 12. Sept.,an welchem die letzte Urk. vor S. Leo ausgestellt ist) Hjeher gehört doch wohldie verworrene Nonz der rOnn. Ovideisusos, die als Nachtrag fälschlich unterdas I. 968 gerathcn ist (chatks IliVI. I, 36): Isto anno imperator st avFustnsrsversns Otto cts Rsvsvsntanis rspuFvantsm Romavum orksm viotorsubsFit. So vermutete schon Pertz (88. III, 4).
^ft Oovtiv. RsFiv. 963: Runs Romani in plvra üivisi; Hist. Ott. o. 8:olarn Romanis ivvitantibus; oum maior Romanornm pars optimatiumsanoti Rauli sastotlnm ivvassrit sto. Vgl. über diese Befestigung GreqoroviusGesch. der Stadt Rom III, 196.
ft Rist. Ott. o. 11: oui avto guinguo üiss svso aooinstiis, olipso,galsa, et lorioa iväntns ooonrrit; solus Riboris, qvi iutsrüuxit, ns sieornatus ad sxsrcitn sapsrstnr, iwpsüivit.