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Kaiser Otto der Große
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Ottos Einzug in Rom 982.

Gegenwehr leistete, Rom in Gesellschaft seiner Gemahlin am31. Januar?) Für die Kaiserkrönung und den derselben voraus-gehenden festlichen Einzug wurde der nächste Feiertag, Mariä Licht-messe, festgestellt, der in diesem Jahre zugleich ein Sonntag war?)Bevor dies geschah, mußte jedoch Otto herkömmlicher Weise durcheinen Eidschwur, den in seinem Namen einige seiner Getreuen leisteten,dem Papste Sicherheit gewähren?) Bei den heiligsten Reliquien, zu-mal dem Holze des heiligen Kreuzes, gelobte der König, sobald erRom betreten, die römische Kirche und ihren Bischof nach Kräftenzu erhöhen, niemals diesen am Leben, den Gliedern oder seiner Ehrezu schädigen, in Rom keine auf ihn oder die Römer bezügliche Ver-fügung und Anordnung zu treffen ohne seinen Beirath, alles, wasvon dem Gebiete des h. Petrus in seine Hand fiele zurückzuliefern,endlich, wem immer er das Königreich Italien anvertrauen würde,diesen schwören zu lassen, daß er zur Verteidigung des Landes desh. Petrus treulich Beistand leisten wolle. So suchte also Johannden Beraubungen gegenüber, welche er durch Adalbert erlitten hatte,die römische Kirche und ihren Besitz vollkommen sicher zu stellen. Erbedachte nicht, daß, wenn ein Mächtigerer auch durch Eidschwüre inseinem Gewissen gebunden werden kann, doch bei ihm jedenfalls dieAuslegung dieser Eidschwüre steht.

Nach solchen Vorkehrungen hielt Otto an dem dafür bestimmtenTage seinen Einzug unter den durch die Jahrhunderte geheiligtenFeierlichkeiten, die, zuerst bei dem festlichen Empfange der griechischenStatthalter angewendet, sich von ihnen auf die fränkischen Königefortgepflanzt hatten. Von deutscher Seite war Arnolf, von italienischerBerengar von Friaul der letzte Herrscher gewesen, der unter ähnlichenEhren und gleichem Jubel des Volkes eingezogen war. Inwiefernman den Glanz der Begrüßung diesmal etwa noch zu steigern suchte,läßt sich nicht mehr ausmachen?) Fremdartig und abschreckend genug

ft Ilarouii nun.. lVIausl XVI, 121 u. 1 (daraus 88. III, 718 u. 18,wiederholt von Gregorovius Gesch. der Stadt Rom III, 352 u. I, besser bei^Vatterlob I'outit. Ilomun. vitas I, 45 u. 3): Iluius (so. lokaunis) tom-poro seit. a. clom. iuo. 862 primum vonit Romao Oto imporator oumXüela^cla msuso lanuario üio 31. loria VI. ot ststit ibi cliebus XV oteriit lnüs rusnso Vobruario äis 14. seil. kostivltato sanoti Valontiui,inäiot. V. Die Xuu. Lonovout. und I.upus l?rotospat. setzen Ottos Ankunfterst in das I. 963.

ft Xuu. 8nngall. umi. 962: Ipso a papa Ootaviauo bonsäioitur inpurikloatious sanotas lVIariao äis äoininioo; Nagclob. 961 (88. XVI, 147):4. Xou. Vobr.

ft Den zuverlässigen Wortlaut des luramoutum quocl knooro koeit suosücloles Otto auguslus untogunm liomniu aäiret gibt Jafjö (Libliotb. II,58ft aus der Bamberger Handschrift, indem er zugleich (S. 586594) nach-weist, wie dieser Eid von den spateren Kirchenschriftstellern verfälscht worden istund die Bedenken gegen den Inhalt hebt. Otto bezieht sich darauf (Hist. Ott.e. 6): Omuom tsirnm sanoti kotrl, c^uao uostras potsstati provonirot,xromisimus rscl-loro. lieber den Sinn des Eides vgl. Waitz deutsche Versa.V, 98 A., 2, VI, 177 A. 3.

ft List. Ott. o. 3: Ilbl miro oruatu novoguo spparatu susooptus abooclem sumwo pontiüoo . . lobauuo uuotiouem susoopit imporii; Vloäoarili