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Kaiser Otto der Große
Entstehung
Seite
321
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Adalbert in Rußland 961962.

l)2I

er dem Magdeburger Morizkloster als neuen Beweis seiner Gunst dieZehnten von Deutschen und Slaven zu Magdeburg, Frose, Barbyund Kalbe verlieh, und zwar für die Gruftkirche, die die kürzlich dahinübertragenen Reliquien umschloß. Ueber die Angelegenheit derrussischen Mission mußte zum zweiten Male entschieden werden, weilder dafür bestimmte Bischof Libutius vor der Zeit gestorben war.Auf den Vorschlag des Erzbischofs Wilhelm von Mainz wurde mitder schwierigen und gefahrvollen Aufgabe der Mönch Adalbert ansdem Kloster St. Maximin bei Trier betraut. Obgleich dem Erz-bischöfe für diese Empfehlung wenig dankbar, die ihn zu einer soweiten Wanderschaft verurtheilie, 2) trat Adalbert dennoch als Bischof,von dem Könige mit allen Mitteln reichlich ausgestattet, die Reisean. Schon im nächsten Jahre aber kehrte er zurück, weil er sah, daßunter den Russen noch keine Neigung für die Annahme des Christen-thums vorhanden sei (die erst mehr als zwanzig Jahre später erfolgte)und alles Bemühen deshalb vergeblich wäre. Einige von seinenLeuten wurden aus der Rückreise erschlagen, er selbst schwebte inLebensgefahr, doch tröstete ihn einigermaßen über sein Misgeschick diebrüderliche Aufnahme, die er bei dem Mainzer Erzbischöfe fand. Auchvon Otto aus Italien kam das Gebot, seiner Heimkehr in der Pfalzzu harren. 3)

') Bon zweifelhafter Echtheit sind 2 von den 3 zu Wallhansen am 23.April ausgestellten Urk. 8t. 283. 284, unanstößig scheint mir die dritte beiBoysen Allgein. hist. Magazin I, 93 äotsin or^ptss dlsAäsdur^snsisund zwar siout VVillrsIlnus AIoANllt. sool. vsn. SPS in nostrs prssoutisnostruruinczus licislinin prststsin or^ptsin ästsrininsvit.

-) Oontiu. ikogin. 961 1 rnsodinstions et oonsilio VVillilrsIini srodi-episoopi, liest nisliors in suin eontisus t'uerit, st nilril un^usin in euinäeli<zuerit. Worte, aus denen Giesebrecht (Kaiserzeit I, 778> mit Recht auf die Ur-heberschaft Adalberts für die Fortsetzung des Rcgino geschlossen hat. SeineSendungerwähnt auch Otto selbst 968 (Ilresslsu Oiploin. 0 p. 13): viruin vsnsrabilsin^.äsIb6rtuinopIsoopuni,IIuAi8 oliin prseäiostorsrn ässtinstuin; Xrni. dlsAäsd.969 (88. XVI, 156', ^.nnsl. 8sxo 968, Hüstrn. II e. 14. Giesebrecht (KaiserzeitI, 836) hat zuerst auf eine Stelle in Brunos Vits 8. Xäslbsrti e. 4 t88. I V,591) aufmerksam gemacht: reoorästs sst instsr pnsri (so. Xäsldsrti), <zuiskrur.is spisoopus Asntiuin positus suin iäenr H.äsldsrtus (der spätereMagdeburger) super rsgnuin pstris (eines wendischen Fürsten) itsr sgsrst,äeäuot.uni ülium suin nnAUSnäis pnsris tuno priino orismsts linirst.Ich möchte hier lediglich eine Verwechselung der Preußen und Russen ver-muten.

2) Oontin. RsAin. 962: s äso sinsdil! zVillidslino srodispisoopo prorstridutione tsin inoominoäss sd so sidi msoirinstss psrSArinstionisbonis omnidus st eoininoäis, czussi trstsr s Irstrs, sniplsotitur st sustsn-tstur. Llissis stism pro so nnpsratorein tittsris rsäitnm ipsius inpslstio opcriri iubstur. (Diese letzteren Worte gehen offenbar auch auf

Adalbert, obgleich sie durch das ungehörige EinschiebselHoginbsrtus äsi ssr-vus odiit don dem vorhergehenden getrennt sind), ^.nn. tzusälinv. 960,Kisrndsrti 961: ()ui oonssnsit äspreostioni sorum inittsns ^äsll'srtninspisoopuin 6äs ostdoliouin, czui stisni vix svssit rnsuus eorurn; Vlnst-msri Ödron. II a. 14: ^.stdsldsrtumgus Irsvsrsnsein, prolossions nio-nsoduin, ssä Rusoiss prius oräiustum prssulsin st Inno a gsntilibus

Jahrv. d. deutschen Gesch. Dümmler, Otto der Große. 21