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Kaiser Otto der Große
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308
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308 Verständigung Lothars mit den Söhnen Hugos.

Während der große Erzbischof noch in Burgund bei der Be-lagerung verweilte, kam es durch seine Mitwirkung endlich auch zudem schon längst vorbereiteten Vergleiche zwischen dem Könige undseinen Vettern. Otto und Hugo, Hugos Söhne, erschienen, ihmpersönlich die Huldigung zu leisten?) dafür empfieng dieser, der nun-mehr die erste Stelle nach dem Könige einnahm, die Lehen, die seinVater gehabt hatte, und überdies noch die Landschaft Poitou, jenerdagegen das von seinem Schwiegervater Gislebert ererbte Burgund,über welches bisher z. Th. Streit obgewaltet hatte?) So erkaufteder ohnmächtige König den Frieden mit dem Hause Roberts desTapfern durch ein neues Opfer, das dessen Stellung im Norden wieim Süden des Reiches noch mehr befestigte. Wenigstens wurde dieinnere Ruhe dadurch für längere Zeit gesichert und durch die Autoritätdes gewaltigen Kölner Erzbischofs verbürgt. Zu keiner Zeit bestandeine so ausgedehnte Herrschaft eines deutschen Königs über Frankreich,als damals unter Otto durch Bruno von Köln, allein sie wurdenicht durch begehrlichen Ehrgeiz von deutscher Seite hervorgcrusen,vielmehr von französischer aus innerem Bedürfnis gefordert. Ge-mildert aber ward sie durch die Familienbande, welche die Häupterauf beiden Seiten verknüpften, sowie durch die Uneigennützigkeit, mitder Deutschland trotz der Schwäche seines Nachbars sich stets an demBesitze Lothringens genügen ließ.

Von Dijon, vor dessen Mauern König Lothar mit seinen Vettern

PSN8 iAnsrum, Uns ssneti illstrooli piANöridus äseorsre et guoäsminoäo ssorsmeutg. luturss sslutis initisri äsbuisset; UuotAsr. Vits. Lrunon.e. 3l erwähnt nur die Uebertragung. Ueber die Zeitbestimmung s. Xets ssnvt.LoUsnäi lanusr. 11,1114, Li'bsrä RsA. bist. ^Vssti. p. 131. Heinrich vonHerford (Oinonis. o. 80 x. 81. kottkast) setzt die Uebertragung in das19. Jahr Ottos.

*) kUoäosrä. 900: Otto et 8 uA 0 , tiiii HuAOnis, meäisuts svuneuioipsorum Lrunons, rsASm verneint so sui sILeiuntur (von Richer Hle. 13 offenbar irrig nach Laon verlegt, wohin Lothar erst viel später zurückkehrte);RuotAsr. o. 39: insiorss ipso potentiorsstzus HuAoiiis tiiios omnssczusiiiins i'SAlli prinoipss snd luAum eins strsvit; ll?rsusl. 8. Ustroeli: ^loriosussrelliepiseopus, psois nnneius, eitins vsusin ersäi possst, esliäss (seitsilentis turdss msieststs msnus . . et reeoneilistis inviosm eivibus . .psssm intSAerrimsin rslormsvit.

^) lsioäosrä. 960: sääito illi pNAv Uiotsvensi terrarn c^usm pateripsins tsnusrst; eonessss Ottoni Lurgunäis; List, lsrsnoor. 8enon. (88.IX, 366): Hugo äux Isrsueoruw skksetus est et Otto äux IIurAunäionuin.Oskuneto Ottone äuoe IZurgunäionum ls. 965 nach Flodoard, 23. Febr. 963nach dem diserol. ^utissioäor.. Osdeul p. 692) sueoessit OsiurieusIrstsr sins sgest. 15. Oct. 1002 ). Wie Otto zu Burgund kam, meldet dieHist. l?rsne. 8snon.: In ipso anno äslunetus est Oisiebsrtus äux Uur-^ünäiss, rslin^usns äueatum Ottoni kiiio Ougonis iUsAni. Hsvebst nsmgusOtto kiiisrn Ulius Oislsberti in ooniugio. Nach den Xnn. 8. Ooluindss8snon. 955 (88. I, 105) starb Oislsdertus prineeps IIurAunäionum am8. April 956 rvAui sui monsredism msnidus prssäieti eominittsns HuAouis,doch heißt es bei Flodoard schon 943 von Hugo dem Gr.: rex ei äuestumchraneias äeisAsvit omnemc>us LurAunäism ipsins äitioni suvieoit. Hugowar auch Abt von St. Germain d'Auxerre (s. die Urk. Ludwigs IV. vom26. Juli 936 bei (jusntin Osrtul. äs i'Vonne I, 139).