Hoftag zu Köln. Ansteckende Krankheit.
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nur kurze Zeit vorgestnnden?) war der Abt Gerbado gefolgt. ZurOsterfeier (0. April) kehrte Otto vielleicht nach Sachsen zurück.
Einige Zeit nach dem Osterfeste zog der König zum zweiten Malenach dem Westen und zwar diesmal an den Niederrhein, und hieltin Köln einen noch größeren Hoftag mit den dortigen Getreuen ab,auf welchem ihm aus Lothringen bedeutende Schätze zuflossen?) Ge-rade während dieses Kölner Aufenthaltes aber, da alles sich derSegnungen des hergestellten Friedens glaubte erfreuen zu dürfen,brach eine ansteckende Krankheit sehr gefährlicher Art aus, die, überalle deutschen Gaue wie über das westfrünkische Reich sich verbreitend,eine große Volksmenge hinraffte, noch mehreren aber statt des Todeslanges Siechthum brachte?) Dieser Seuche erlag neben andernBischöfen 5) am 19. Mai in Köln in des Königs Anwesenheit seinOheim, der Erzbischof Rodbert von Trier?) vormals sein Begleiter
dlli siusckem loci nblmti Oerbockoui cum omni iutsgritnts eommisimus . .et Perpetuum vel liberum eisckem mormelris eliAeucki eum Opus lueritnbbntsm luter se lieentmm . . eoueeciimus, außerdem Immunität. Nachden Tun. 8. Xurnrii ,88. XVII, 33) fiel die Orckiuutio Oerbockouis udvutisin das I. 9>I. Hiemit stimmen, da er 972 starb, die 22 I. überein, die ihmdas 6lirou. Imuresli. gibt.
Das Lirrouie. imursslr. gibt Bruno 4 I., indem es den Tod seinesVorgängers, des Bischofs Ebergis von Minden, in das I. 948 setzt. Demwiderspricht das Xeerol. Vulck. mni., das zu 950 lüvsris episeopus aufführt.Seinen Todeotag, den 18. Oct., überliefert das ellnrt^roi. Imursslrnm. (XckouisLlnrlzuol. eck. Oeorgius p. 693): XV Xnl. (Xov.) IlbriAisus ep. obiit,Xeer. ,>IoeIIsudeek. (8elmunnt Viucksmine liter I I4l) u. Visbeeeenss(Loelimer Voutss IV, 4999 Da auch Ruotger (e. 10) von der AblswürdeBruns zeugt: In bis extnt I,oresInm, locus re^um muuiüeeutin uobilis,ncklme in mcmorinm trmti viri retiueus ct pruero^ntivuiu libsrtntis etinouimentn rsiiA'iouis, so werden wir wohl in dem Xeer. I'ulcl. einenZrrthum annehmen müssen. Schon am 11. Aug. 953 vermittelte Brun eineSchenkung für Lorsch, ohne daß in der Urk. ein Abt genannt würde (88.XXI, 390). Vgl. oben S. 158 A. 1.
2) Die zu Werla am 2l. April stir Gandersheim ausgestellte Urk. (8t. 241),welche Rückkehr nach Sachsen beweisen würde, wird von Äöpke (Hrolsuit S- 257)mit triftigen Gründen angezweifelt.
ch tontin. liebln. 950: rex . . mnximo suorum tickclium convcutuOolonins plneitum reMle Imbuit. Vlockonrcii nun. 950: Item uliuck plneitumab eo post pnselm 6o>onins bnbitum sst, udi uou pnueos n lUotlmriensibustlssnuros neespit. (IIuotAer. c. 30 gehört in das Z. 958).
9 Hoeloarck 950: illoxgus pestileutin super Oermnninur omuemgusEnIIinw eÜULN iuteriers uoimulii. plurss Aruvi sunt luuAOre conleeti;Ooutin. LcAin. 950: Im temuesluts xrnvis per omuss re^ui partes
pestilentia Arnssnvntur, guae muumcrnm populi multituäiucm pussimextinxit.
Der von Flodoard genannte Balderich von Lüttich starb nach den Xnu.liobicns., I,eock., Imubieus. erst im 2- 959.
") lUoelonrck. 950: llotbertus Trevirsnsis episeopus et linlcksrieus etckuo nlii spiscopi ex en pests sine morn ckstuueti sunt; 2l>uu. Hiickeslr.,Immlsrti 950; ^onliu. Ilegiu. 956: ex gua ,se. pestileulin) lluockberlus ete.;UuotAer. e. 37: liulberto muAuilico presuli Oolouine in ßravi pestilentia,eum et impsrntor ibickem esset, ckeluucko. Den 18. Mai als Todestaggibt das Xeerol. 8. Nnximiui (Ilontlieim I'roeiromus II, 977), den 19. dasXser. IVeisseuburg. (Voutes IV, 312). Flodoard widmete ihm (zwischen952 und 950) seine Geschichte der Reimser Kirche, vgl. oben S. 210 A. 3.