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Kaiser Otto der Große
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Verluste der Schlacht. Flucht der Ungern.

einst das Haus Konrads in ruhmvollster Weise den deutschen Königs-thron besteigen sollte. Mit Udalrich gemeinsam betrauerte der Königden Tod seines tapfern Bruders, des Grafen Dietbald, und belehntedessen Sohn Riwin sofort mit den Grafschaften des Vaters, wie ersich auch dem hochverdienten Bischöfe ans jede Weise dankbar zu be-zeugen suchte. Z Die Leiche seines Bruders, sowie die des edlenReginbald, des Sohnes seiner Schwester, fand Udalrich erst in denfolgenden Tagen auf dem Schlachtfelde auf und setzte beide in einergemeinsamen Gruft in der Marienkirche zu Augsburg bei. Gebliebenwar von den alamannischen Edeln auch Graf Udalrich vom Nrgengau/)wahrscheinlich gleich jenen bei dem ersten Zusammenstöße in der Frühe.

Otto brach schon am Morgen des 11. August zur weiteren Ver-folgung des geschlagenen Feindes von Augsburg nach Baiern auf/)Durch Eilboten war für die «Straße seines Rückzuges überallhin derBefehl ertheilt worden, die Fähren und Furten der Flüsse wohl zubewachen und keine Flüchtlinge durchzulassen. So fanden gar manchenoch bei Nacht ihren Tod in den Wellen, und auf allen Wegen undStegen bis zur ungrischen Grenze begann eine wilde Hetzjagd derFlüchtigen, die auch wohl hie und da noch zu einzelnen Gefechten/)

0 Ausführlicher Gerhard V. 8. Onckulr. a. 12: Rirvinum lilium Oistpulckioomitutivus xutris vonoruvit opisoopigus licko gckintorio, in guivusoumgnseins ckosicksrium ooKnovit, 6ig»um meraeckem rsstituit, o. 13 über die Be-stattung, daraus Osiimunn. XuA. 955, der zu Rsginvulckus oomss hinzusügt:uvius maus Lsrtvus putrnus; Xecrol. 8. OuIIi (St. Galler Mittheil. IX,40): IIII 16. XuA. et (ovitns) Okuonrucki cknois st Ilockulrioi uo Vvistpulckioomitum gliorumguo mnltorum uv Ilnguriis oooisorum. Nock) die Sage hatdiese Thatsache festgchalteu, denn die Xnu. Oulick. u. 924 (88. XVI, 91) er-zählen von der Schlacht vonGnnzenle: bsnelioio missrentis 6oi uotum sst .ut Vio czuogns kilius suns (so. Ockslrious) oooisis in primu eonArsssionofrutrs et ckuovus putruslivns llugsllu sustiusret. Vgl. noch Xnn. Ottonvnr.955 (88. V, 4): Xuotors licketrioo sunoto episoopo Onguri iuxtu Oiovumtluvium mgAnu ouscks prostsrnuntnr.

2) Ousus mouust. Uetrisvns. I o. 4 (88. XX. 629): Ipsum Onckulrioumob Isporsm voouvsrunt Ouxonsm st lüit in vsllo gnocl Otto impsrutoroum IInAurüs pnKnuvit iuxtu Viuckslieum ^uAnstam, doch ohne Zweifelderselbe, den die Todtcnbiicher von Reichenau und St. Gallen nennen, ein Ab-kömmling der alten alamannischen Herzoge und der Ulriche vom Argen-und Linz-gan, s. über sein Geschlecht Stalin Wirtemb. Gesch. I, 243. 559, Meyer v.Knonau in den Forsch, zur deutschen Gesch. XIII, 81 A. 2.

3) Oeriiurck. o. 12: üluns gutem tneto lux-itivus vurvurorum uoiesssgnsncko rsAionem Lu^vuriorum rsvisit. Hieher gehört vielleicht eine Schen-kung Ottos oierioo ouiclum ü'vistprevt vooubuio über 2 Hufen in puAoOrouuuti st in ministsrio llurtnngi nebst einer Familie von Leibeigenenpsr iuterventum Irutris nostri Ilsiurioi cknois. Outu II Xul. 8sstt. u.inourn. ckomiui OOOOOI.il II inä. VII "statt XIII) rvAngnts s>io rsgo Ottonsu. XX ( 955). ^otum IIsZinu in ckomino (so in oem Gratzer Originalenach Sickels gef. Mittheilung, der diese Urk. mit Stumpf in das I. 954 setzenwill), bei Ousov Oiplomuturiu 8t)wiu6 I, 5, 8t. 234.

0 IIuotAsr. o. 35: tropvusu psr totum ro^ni ipsins lutituckinsm nsgns siusckem Mntis linss Ireczusntissimu, vgl. Ilsrimunn. Xnz;. 955: Ipsignogui tnno ettuAsro potsrunt per totum xostsu psssim Ickuiourium oaxtitruoickutiaus sunt.