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Sieg aus dem Lcchfelde 10. August 955.
in denen er besonders auf den Beistand des Himmels hinwies, derihnen im Kampfe gegen die Heiden gewis sei, auf den heimischenBoden, der ihren Mut beleben müsse, und auf die mangelhafte Rüstungdes Feindes, der nur an Zahl überlegen sei.
Hiernach ergriff er den Schild und die heilige Lanze und warfsich auf seinem Rosse als der vorderste dem Feinde entgegen, beherzterKrieger und trefflicher Feldherr in Einer Person. Wie lange dieGegenwehr des Feindes dauerte, wissen wir nicht, doch war eine Zeitlang das Gefecht ein ziemlich blutiges für beide Theile?) Unterdenen, die sich auf deutscher Seite vorzüglich hervorthaten, hebenjüngere Nachrichten?) den lothringischen Pfalzgrafen,Hermann hervor.Als die Flucht endlich begonnen hatte, wurde sie bald eine allgemeineund verworrene und riß auch die Mutigeren mit sich fort. Manchegeriethen blindlings unter die deutschen Scharen und fanden einrasches Ende, andre wurden in benachbarten Weilern umringt, wosie ihren ermüdeten Pferden hatten Rast gönnen müssen, und mitden Gehöften verbrannt, andere endlich, die durch den Lech schwammen,wurden vom Strome fortgerafft, bevor sie das steilere jenseitige Ufererklimmen konnten?) Der vom Blute geröthete Lech, so singt einDichter, zeigte der Donau die parthische Niederlage. Obgleich aufdem Schlachtfelde, das die spätere Ueberlieferung bei dem HügelGunzenls suchte, Unzählige gefallen waren, so bildeten die Ge-schlagenen bei Augsburg vorbeiziehend doch noch ein so zahlreichesHeer, daß die Städter nur an der Eile, mit welcher sie über denFluß strebten, die erlittene Niederlage wahrnahmeu?) An demselbenTage noch wurde das ungrische Lager erobert und die Gefangenenbefreit. Am späten Abend hielt der König mit den Seinigen in demaus schwerer Noth erretteten Augsburg seinen Einzug °) und über-
Oksrüarä. 0. 12: cum mutua «asäs utrodigus eseiäiEnt; 'Wiänü.o. 46: 8sä non aäso inorusnta vivtoria t'uit äs Mm aavva gsnts; Xnn.tjusälinburA. (läiläsoü. sto.) 955: «um ma^-no psrieulo sui suoi-umqllsmagna st srnsnta «asäs; Xscrol. Dinaiäl. («sä. 31 h): IIH lä. ^.ug. I» dslloaäv«i'8. (oder aä I. . .) . . multi oevioi; vgl. S. 257 A- 3. S. 259 A. 2.
2) Vunäatio monaot. Ikrunivilar. e. 3 (Pertz Archiv XI I, 152): Lisri-inannuo 'LVMS8 palatinns eognomsnto IMmIIns . . in vrasiin, guoä contradslninam Ilngariorum gsntsm «ommissrat. lortisoims Iroatiism pugnanäoacism attrivsrat.
Widukind läßt uns über den Gang der Hauptschlacht völlig im Dunkeln.In dem bloäua Ottine v. 38 heißt es: IMuci «sännt, plures caäunt; Vrancu8instat, I'artlins kugit vulguo sxangns nuäio odotat.
^) 2i,nn. IMIiä. a. 924 (88. XVI, 60): Inito srgo vsrtamins aä cli-vum qui äicitur (üuncsnls (wo ans dein Siege eine Niederlage gemacht wird);Odronic. Xdsrapsrg. prolixius (Oslvls 88. rsr. Iloiear. II, 7): Imcus
autsm csrtaminio nsgns in üoäicrnnm äiem auper linvium lüieum iä eotiUssIi, latino slo^uio nominatur 0onviolegi8, vulgareo vsro vovant Oun-2snls. Vgl. über den Ort. der am linken Ufer zu suchen ist, Fr- Pfciffcr'sUntersuchung, Freie Forschung S. 273-308. Einen andern Namen nennen dieXnn. Tlrvil'altens. 942 (88. X, 53): iuxta rluguotam apuä Ivolitai.
(Isrvarä. 0. 12: guamvin incrsäidilio numsruo illornm ocvisno
Iuis8st.
b) Eb.: Rsx . . vsopertina üora äisi riä Tlugnstam ^>srvenlt; liuotgsr.0. 35: vixäum vosxiertino vrepuoculo . . satis tvliciter pvraclum.