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Ende des Bürgerkrieges. Slawische Erhebung.
Ausschluß freilich der Mark Verona, die unmittelbar in Folge desBürgerkrieges abgefallen war H — seinem Bruder wieder unterworfenhatte. Mit dem Falle Regensburgs endete überhaupt der durchLiudolf und Konrad entzündete Bürgerkrieg, nachdem er volle zweiJahre hindurch Zerrüttung in fast alle deutsche Lande getragen undschwere Opfer an Gut und Blut erfordert hatte?)
Zu den schlimmsten Nachwehen dieses Trauerspieles gehörte nebenso manchen Zündstoffen, welche im Innern zurückblieben, die engdamit zusammenhängende Ermutigung und Erstarkung der äußerenFeinde, der Slaven und Ungern. Die Gefahren, welche schon dasvorhergehende Jahr von dieser Seite gezeigt hatte, sollten in demgegenwärtigen noch bei weitem übertroffen werden. In Sachsenhatte Hermann seine eigenen Neffen, die Brüder Wichmann undEkbert, über die Elbe gejagt: diese aber verbanden sich im Slaven-lande mit zwei ihren Landsleuten längst feindlichen abodritischenFürsten, den Brüdern Nako und Stoinef?) Gegen sie rückte HerzogHermann, verbunden mit zwei der tapfersten sächsischen Edeln, demGrafen Heinrich und seinen: Bruder Sifrid, in's Feld. Zu Anfangder Fastenzeit, d. h. des Merz/) fand man die Gegner jenseit derElbe in einer Burg von unbekannter Lage, Suithleiscranne/) derenUeberrumpelung beinahe geglückt wäre, wenn nicht der Feind durchdas Geschrei eines einzelnen Mannes aufgeschreckt zu den Waffengeeilt wäre. Man mußte sich daher begnügen, etwa vierzig Alaun,auf die man außerhalb des Thores stieß, zu erlegen und ihreRüstungen und Waffen als Beute davon zu tragen.
die O. roZatu vsnsranäns ao äiisetas äornius matrisgus »ostrs üladtbiläaszu Magdeburg am 25. Mai ausstellte, mit den widersprechenden Daten a. r.18 (--- 954), 955, inä. XVIII (statt XIII) bei Xratli Oock Hneäiiub. 7,8t. 235.
0 Diesen Abfall beweist die Zählung der Jahre Berengars und Adalbertsin den Veroneser Urk. von 955 u. s. w. bei IlAkelii It. saora V, 137, DaÖion^siis I)s Xiäons et XotinM p. 121—120, wo gerade der Markgraf undder Bischof Milo selbst die Aussteller sind.
Xyn. Ililäesbeim., (jueäiinb. 953: inansitgus (so. äisssnsio) peräuos annos in ineenäiis, ensäidus et äepopuiationidns, mnitigne nonsolnin äs posinio, ssä etiain äs optirnntivus oeenbnsrunt.
gViäuk. III 0. 50: änos snbrsAnIos barbarorum . . Xaeonsm etIratrem eins, dieser heißt in e. 53. 55 8toinsf, in den Tun. 8anAaI1. mai.955 2toignav, vgl. Vlästm. II e. 0: äueatu autem Xaeeonis et 8toinnsgnikratris eins. Die Xnn. (jneälinb., Llilässb. 955 nennen die von Egbert auf-gehetzlen Völker Abodriten-
0 IViäuü. e. 51: initio guaäraASsimaiis ieiunii. Aschermittwoch fiel955 aus den 28. Februar. Ich halte es mit von Heinemann (Markgraf GeroS. >46) für ziemlich gewis, daß die in e. 51 ff. berichteten Kämpfe in dasI. 955 fallen, dagegen möchte ich im Anschlüsse an Waitz die Begebenheiten vone. 50 unter 954 setzen, wodurch freilich nicht alle Zweifel schwinden. Köpke(Widukind v. Korvei S. I!8) setzt auch 0. 50 in das I. 955.
0 Die Lage dieses Ortes, der in den Capitelüberschristen 8uitleiseki.rogenannt wird, bleibt unsicher. Schwedt, das Wcdekind (Noten I, 20) u. a.annahmen, liegt zu weit Lstlick, da es sich hier um eine abodritische Burghandeln muß.