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Otto zieht von Mainz nach Baiern 953.
ab und gierigen zn Liudolf über?) Mit ihnen brach er nach Baiernauf und bemächtigte sich im Bunde mit Arnolf der Hauptstadt undder übrigen festen Plätze des Landes. Heinrichs Gemahlin Judithzwang er, mit ihren Töchtern und ihrem unmündigen Sohne, sowiemit ihrem persönlichen Anhänge über die Grenze zu gehen, den Schatzdes Herzogs aber plünderte er und vertheilte ihn unter seine Leute?)So traf allerdings nunmehr die Rache den Schuldigen.
Die bairischen Nachrichten mit ihrer niederschmetternden Gewaltentschieden über die Belagerung von Mainz, die nun endlich von Ottoaufgehoben wurde, nachdem Konrad zuletzt allein die Verteidigunggeleitet hatte. Ein Vertrag, wahrscheinlich ein Waffenstillstand, wurdevorher mit ihm und den Belagerten abgeschlossen?) Das Heer, vonlanger und erfolgloser Anstrengung ermüdet, erbat und erhielt seineEntlassung, nachdem es, wie üblich, ein Vierteljahr unter den Waffengestanden. Friedrich von Mainz war allen diesen Kämpfen fern ge-blieben und hatte sein freiwillig gewähltes Einsiedlerleben fortgesetzt?)Nur mit geringer und unzureichender Macht konnte der König umdie Mitte September von Mainz nach Baiern aufbrechen, denn demBruder zu Hilfe zu eilen, erachtete er für seine nächste und dring-lichste Aufgabe?)
Nicht bloß Baiern aber, wo nur die Bischöfe noch schwankten,wem sie lieber sich anschließen sollten, auch Schwaben stand fast ganzauf feindlicher Seite?) Auf die Anhänglichkeit seiner Alamannen
*) z-Vidud. o. 20: Dum dass agsosutur, proxima noots Loioarii . .iuuoti sunt Inudulto.
2) Xuetar. Karst. (Xnu. 8. Ruddsrti) 954 (88. IX, 566. 771): lüu-tolkus . . Haiurioum duosm patruum suuin äs La^varia sxpulit; Xnn.Ratispon. (88. XVI, 583) 953: Usinrious dux a Lavvaria sxpulsus aIdutollo st ?i'noilv; 24un. ^vilalt. 953 (88. X, 53): a Inulolko duos ?Ia-maunorum; Luotgsr. o. 19 vgl. o. 20, wo er Otto sagen läßt Iratrsm rsAuo,lidsris, ipsaizus cluloi ooniuAs vita douiizus ipsa privars oontsuduut;Illodoard. a. 953: quam (so. Laioariam) ülius sius luudultus oaptisquidusdam urdidus dsvastadat, 954: Inudulkus, sxpulso üsiurioo patruosuo, tooius Laioarias nauoisoitur prinoipatum; V. 8. Oudadioi v. 10:Xruoltus . . Iraudulsntsr Radsspouam oura oastsris urdidus . . Kiutolloin potsst'atsm sudiunxit; Lontiu. lisAiu. 953: ornnss sius idi tdssaurosdiripuit suisqus rapisudos distribuit; IViduk. III o. 20: omusmquspsouuiam duois suis militidus divisit, oouiuASm ouiu tiliis xatrui stamieis . . reAions sxosdsrs ooZit.
2 ) RuotAsr. c. 20: odsidionsm Ma^outias, aoospto taudsm quodxstsdatur paoto, dimisit; I?Iodoard. 953: odsidibus ad so (so. Odonrado)aoosptis trans Rdsuura rsZrsditur.
IVidud. III o. 27: ut ipss aiodat tiwors rsgis; Ruotgsr. e. 20:traudulsuta vordnrum iaotantia.
°) Ebd.: magis illorum inisorias quam suo dampuo dolsus; Oontin.UsAin. 953: quas sius iuoonuuoda rsx suis prasponsus; ICIodoard. 953:vooatus a tratrs Idsiurieo; ?Vidud. o. 21 (vgl. Köpke Widukind S. 102):oum pauois adinoduw.
)Vidud. III o. 22: Nultitudius dsuiqus deüoisnts a üds rari ad-ruoduru erant, qui partss rsgis adiuvarsut; iutor quos srat quidam Xdal-dsrdtus st alii oum so admodum pauoi; V. 8. Oudalr. o. 10: ouius (so.Oudalrioi) kdslitatis ürma stabilitas uumquam ad adiutorio rsgis ssparata