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Kaiser Otto der Große
Entstehung
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219
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Treffen an der Maas. Friedrich in Breisach. 219

es zu einem überaus blutigen Treffen?) Konrad kämpfte mit Löwen-mut und erschlug zahlreiche Feinde mit eigener Hand, da der Todeines Freundes, Konrads, des Sohnes Eberhards, ihn zur höchstenWut gereizt hatte. Schlugen sich die Seinen auch mit der größtenTapferkeit, so empfiengen dafür die Gegner immer frische Verstärkungen,so daß der Kampf sich ohne Entscheidung vom Mittag bis zumsinkenden Abend hartnäckig hinzog und erst die Nacht ihm ein Endemachte. Indessen mochten sich die Gegner des Sieges rühmen, weilKonrad den Rückzug antrat, ohne sie überwunden zu haben, und sichaus Lothringen hinweg nach Mainz begab.

Otto befand sich indessen um den 1. Juli, nachdem er imOsten alles geordnet und Hermann die Obhut über das Land an-vertraut hatte, 2 ) mit größerer Heeresmacht auf dem Wege nach Fran-ken?) Mehrere Tnrgen der Gegner ergaben sich unterwegs theilsfreiwillig, theils gezwungen dem Könige, dessen eigentliches Ziel Mainzbildete. Erzbischof Friedrich nämlich, der fortwährend die Aufrührerbegünstigte, ohne sich ihnen offen anzuschließen, überließ ihnen seinenSitz als ihren Hauptwaffenplatz Z und zog sich für den ganzen Som-mer nach dem aus dem früheren Bürgerkriege übel berufenen Breisacham Oberrhein zurück, um in Sicherheit den Ausgang der weiterenKämpfe abzuwarten. Während man auf königlicher Seite hierineinen neuen Beweis seiner ungetreuen Gesinnung sah, rühmte manauf der andern seine christlichen Tugenden und behauptete, daß er nuraus Liebe zum Frieden und als Feind aller Parteiung sich aus demkriegerischen Getümmel zurückgezogen habe, unbekümmert darum, wemseine Stadt zufiele und ihre Besatzung gehorche. Das Amt des Erz-kaplans scheint er schon seit dem Frühjahre niedergelegt zu haben?)

tz Xn>>. 8. Xaxaii! 952 (88. XVII, 33): Livile dsllnm intsr Okuon-racium st Usxinlisi'um; Xnn. Indiens. 952 (88. II, 210): dsllum Init intsrOuonrnclum st Rainsrum snpra Nosam. Ausführlicher Widukind (III e. 17),der mit den Worten schließt: noets proslinm üissolvitur, nnllus vletoria,lastatnr, und Flodoard (a. 953): Hnidns mntuo songressis et plnribusntrimgus psrsmgtis, düonraäns in Inxam vsrtitur st nrdsw bloxontisminxrsciitur. Den Zustand Lothringens im Ganzen schildert Ruotger (V. Lrn-nonis e. 10): ()uoci liest ndigus st Isxum minarstur silsntinm st plsbisper easäss et rapinss intsritum, nusczuam tamsn Isroeius guam in oosi-clentio partidus asstuadat.

2) rVicluü. III s. 23: Nilitauts nävsrsum Noxontiam rsxs Ilsrimannnsäux 8axoniam prosurabat; Lontin. Rexin. 958: ürmatis niiiilominns ststabilitis suis rsous.

Ebd. e. 18: Rsx antsm eirsa Lalsnclas Inlii moto sxsrsita. .Wenn man bis zum Beginne der Belagerung noch einige Wochen verfließenläßt, so stimmen damit Ottos Urk. vor Mainz vom 11., 20. und 30. August(8t. 227229).

I Oontin. Ilexin. 953: Vriäsriens . . eivitatsm iuimieis rsxis tnsnäameommioit; Rnotxsr. e. 16: erat suim reksrta Iiostibus st insilliatoridnsrsxni; s. 20: nodio prokeeto . . melius, quoci si rsxali muniüevntiaeontniimus, rsääiäissst guam üostidus sagt Otto von ihm.

Die letzten viesm Vriäsriei arvkisaxeU. unterfertigten Urk. sindvom 15. Oct. 952, 13. und 24. Febr. und eine zweifelhafte vom April 953(8t. 218. 220. 221. 223).