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Kaiser Otto der Große
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Liudolf und Konrad. Augsburger Reichstag.

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Herzog Heinrich, H der aus altem Neide ihnen entgegen zu wirkensuche, und mieden seine Gegenwart. Dieser dagegen im Vertrauenauf die Stiefmutter fieng an, seine Abneigung gegen Liudolf sogar inspöttischen und schmähenden Worten an den Tag zu legen. Waren früherHeinrich und Konrad die innigsten Freunde gewesen, so söhnte letzterersich jetzt vielmehr mit dem ihm zuvor verfeindeten Erzbischöfe Friedrichauf Grund ihrer gemeinsamen Abneigung gegen den König aus.

Für die zweite Woche des Monats August trat mit einerSynode verbunden der Reichstag zu Augsburg in der That ver-abredeter Blaßen zusammen. Die Versammlung fand südlichvon der Stadt auf dein weiten Lechfelde statt, auf welchem dieGroßen mit ihren: Gefolge ihr Lager aufschlugen. Das merk-würdige und ungewohnte Schauspiel hatte Augsburgs SchutzheiligeAfra dem Bischof Udalrich längst im Traume vorher gezeigt.Wer von den weltlichen Fürsten außer Otto und seinem SohneLiudolf auf der einen, den Königen Berengar und Adalbert auf derandern Seite zugegen war, wird uns nicht im Einzelnen überliefert,dagegen kennen wir die Häupter der Geistlichkeit, die sich hiervereinigten. 5) Aus dem deutschen Reiche erschienen die ErzbischöfeFriedrich von Mainz und Herold von Salzburg, die Bischöfe vonAugsburg, Constanz, Chur, Straßburg, Freising, Regensburg, Passau,Eichstedt, Wirzbnrg, Worms und Speier, aus Italien die ErzbischöfeManasse von Mailand und Petrus von Ravenna und die Bischöfe

Oontiu. Regln.: naaedluatlons Ilelnrlei äuois; V0äule. e. IO:

suspeeturn super dae causa Ileiniieum, trat,-sin regis, dabsntes guasiantiqua stlmulatuin iuvläla äevitaverunt eurn etc.

2) Ooutin. Regln. 952: iniin unten lnlrnlei eraut acl lnvleein. lieberdie frühere Freundschaft Konrads und Heinrichs s. Ruotgori V. Lrunonls6. 9: niinlrun lnter eos eolloguii tainlliaritatsin.

2) Oontiu. Regln. 952 : Rettern tarnen anno ineülante Auguste rnsnsseonventus Rraneoruin, 8axonum, Rarvarlorum, .-Vlninunnnrurn st Rango-darelorum publieus apuä Lugustananr urbvm . . agltur. Widnkirid erwähntnur die Verabredung: loeciorlsgue spontanel ellvrn loeumgus apucl urbsinIlugustauam ctesigrnrns. Zur näheren Zeitbestimmung dienen die Shnodal-aktcn, wonach Otto sub <tie VII 16. Vug. plaeitum eonvsntumciue s/no-üalein Xugustae tisrr Ueervvlt (da der 7. Aug. 952 ein Samstag, wäre maneher geneigt, an den 8. zu denken) und eine zu ^ugustdure am 9. Aug. lntsr-ventü älleeti ülil nostrl Rutolll dem Kloster Einsiedeln gewährte Schenkung(Rartrnann ^nn. Herein! 5li, 8t. 200).

Oerliaräi Vita Ouclalriel e. 9 (88. IV, 389). Die h. Afra führte Udal-rich ln eainpum, guenr Reedlsicl vulgo clieunt, dort praot'ata rnulior mon-stravit rill loea eastrorum, udi pnstea Otto, rex ncllruo innnsns, regnlsrnloeutionein eurn populis cliversarurn provineinrurn daduit, udi rex ete.

'1 Aus den Akten, die Canisins (Reetion. nut. V, >053 1959: auseiner verschollenen Handschrift des Klosters Weingarten zuerst hcrausgegeben,Pertz (Regg. II, 27) danach wiederholt hat Für Ilugone ^rrtiensis eeel.episo. wollte dieser Nrixisnsis verbessern, weil er zwischen Freising und Rcgens-bnrg steht, aber weder ist ein Bischof Hugo von Brixen ans dieser Zeit bekannt,noch war damals schon die Benennung Brixen statt Geben gebräuchlich. Her-mann von Reichenau scheint die Akten vor sich gehabt zu haben, wenn er(fälschlich) zu 951 sagt: 8^noüus XXV episeoporun, maguusczue totlusregui prinoipuru eonventus apuü Hugustain Vinclelleain eoaäunatur.