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Kaiser Otto der Große
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Feldzug gegen Hugo von Francien 918.

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untersagt u. s. w. Bei Gelegenheit dieser Versammlung ließ BischofAdalbero von Metz den Mönchen des von ihm hergestellten St. Arnulfs-klosters die zu ihrem Unterhalte bestimmten Besitzungen, dem KlosterSenones im Wasgau seinen gesamten Besitzstand bestätigen.')

Auf das Hilfsgesuch Ludwigs befahl Otto, daß Herzog Konradein lothringisches Heer zu seinem Beistände sammeln solle. 'In seinerGesellschaft, unter seinem Schutze nahm der westfrankische König zu-nächst seinen Aufenthalt, während Artold und Rudolf von Laoninzwischen vier Wochen lang bei den lothringischen Bischöfen verweil-ten, 2 ) dieser bei Adalbero von Metz, jener, in dessen Begleitung sichauch der Priester Flodoard befand, bei Rotbert von Trier, auf dessenAnregung Flodoard eine Geschichte der Reimser Kirche bis auf die Jngel-heimer Synode verfaßte. Nachdem die Rüstungen dann vollendetwaren, zogen die Bischöfe gegen Mouzon, die Feste Hugos von Reims,die sie belagerten und zur Ergebung zwangen. Vereint mit Ludwigund dem Herzoge Konrad entrissen sie im Gau von Laon dem mitHugo eng verbundenen Grafen Tetbald seine Burg Montaigu. GegenLaon aber, das derselbe Tetbald besetzt hielt, vermochten sie nichtsauszurichten. Sie bannten denselben vor paon und luden zugleich

den Herzog Hugo in ihrem und des Legaten Namen zur Genug-

thuung vor. s) Hiemit und mit der Unterwerfung des Bischofs Widovon Soissons waren aber die Ergebnisse dieses kurzen Feldzuges er-schöpft, der doch an dem gegenseitigen Stande der Parteien nichtallzuviel änderte Konrad kehrte auf deutschen Boden zurück, nachdemer eine kürzlich geborene Tochter Ludwigs aus der Taufe gehobenhatte und Artold sah seinen Gegner noch immer nicht gedemütigt.

Nachdem Herzog Hugo inzwischen neue Verwüstungen gegen Soissonsund den Reimser «Sprengel vollführt hatte, trat am 8. September zuTrier Artold nebst einigen westfränkischen Bischöfen mit Robert von

Triers und dem Legaten Marinus zu einer Synode zusammen.

Außer einigen andern Maßregeln gegen die Anhänger des ErzbischofsHugo schlossen die Versammelten am dritten Tage ven Herzog Hugovon der Kirchengemeinschaft aus, wozu besonders durch seinen CaplanLiudolf, den er nach Trier entsandt, König Otto drängte. Nur das

') S. oben S. 162 A. 3; jene ist für den Abt Anstens ansgestellt.

«y Vioüonräi nnu. 948, Hist Ilern. IV e. 35: Nansirnns itagns eurnliotdsrto Trovereusi; lioeiullus Imuäunensis enin ^tialdsrone ülstsnsidodäonnrrlgs ters. >,uattnor. Flodoard schließt sich demnach selbst mit ein.Ueber sein Verhältnis zu Robert von Trier vgl. die Widmung seiner ReimserGeschichte au diesen, 88. III, 364.

2) Richer (II o 77) läßt schon von Ingelheim aus ein solches Schreibenan Hugo ergehen, das er ohne Zweifel selbst erdichtet hat, dagegen theilt Broweraus einer Trierer Handschr. ein Schreiben des Marinus aus Ingelheim mit<2^nn. Trsvir. I, 457), das echt zu sein scheint, obgleich es darin heißt: 8^n-oünin alinin nüdne tidi 'IVeviris act Oetodrern inenssin inrlieiinus.

') Vloäoarä. a. 948, II. Ilsm. IV v. 36: ensterorurn vero d,otda-riensiurn vet dei-lnanornrn prsssuluin illie invsnsre nerninsin.

5) Id. o. 37: Tertia. tanciern die insistente praeeipue Inuääulko IsZatoet eapeliano reZis Otdonis, nnonraw iäem rex ist oinnino 6eri pras-