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Kaiser Otto der Große
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Abt Hadamar in Rom. Synode zu Mouzon 948.

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Die Versöhnung der Brüder ward durch die Erhöhung Heinrichs vonneuem besiegelt und blieb fortan zur Freude aller eine ungetrübte. H

Eine Reise des fuldischen Abtes Hadamar nach Rom in diesemWinter, die uns durch drei Bullen des Papstes Agapit vom 2. Januar946 bezeugt ist?) könnte zwar von ihm auf eigene Hand unternom-men worden sein, aber bei dem hohen Ansehen, in welchem Hadamarstand, liegt die Vermutung wenigstens sehr nahe, daß er im Auf-träge Ottos theils wegen der französischen Angelegenheiten, theilswegen der beabsichtigten kirchlichen Stiftungen dorthin gieng undvielleicht geradezu die Absendung des Legaten Marinus im folgendenJahre hervorricf.

Die Verleihung des Herzogthums Baiern an Heinrich, zu welchernach einer Angabe Otto selbst nach Negensburg kam, und vielleichtauch Liudolfs Vermählung mit Jda fallen bereits in das Jahr 948,dessen erste Monate der König theils am Rhein, theils in Sachsenverlebt zu haben scheint.») Abermals wurde, wie zu Verdun ver-abredet worden, in der Peterskirche van Mouzon am 16. Januarüber den Reimser Kirchenstreit eine Synode von den-Trierer undeinigen Reimser Suffraganen unter dem Vorsitze des ErzbischofsRobert eröffnet. Hugo, der sich selbst fernhielt, übersandte ein Schrei-ben des Papstes Agapit, welches er sich aus Rom verschafft hatte,

953, also nicht, wie es nach Biidinger (Oesterr. Gesch. I, 256) scheint, seit 938,denn es gibt Urk. für Baiern aus den I. 94», 942, in denen Friedrich alsErzkaplan vorkommt (84. 89. 9». 106).

1) JViüukc. 44 o. 36: 4?ratrum voro pax atgus aonoorckia Uso ao-evptadilis UomiuUius^us smallUis toto ords tit iam selsvris; ürotsvitlmsOesta Oclck. v. 376 ff. . . Lt post Imeo ultra luorat cliseorelia unlls? intsroos, auimis traterno toscksrs iunotis. In dem jüngeren Leben der KöniginMahthildc (e. 9, 88. 4V, 289) heißt es nach der Versöhnung der Brüder:kost lmss rsx Otto praelsoit t'ratrsin SUUIN Usiurioum ckuesm superIlaion-ariorum A-sntsm.

2) llaü's 27922794, für Fulda selbst (s. S. 160), für die Aebtissin Windil-

gard von Gandersheim, guia postulavit a uodis 44atdumarus venerabilisaddas, ut per eius lutsrventum atczus clepreeatiouem nostrum monasts-rium Oancieresdeim . . apostoliva auetoritats vobis eonkirmarsmus, vonKöpke (Hrotsuit v. Gandcrsh. S. 259) z. Th. mit unzulänglichen Gründen füreine Fälschung erklärt, aber doch mindestens auf echter Grundlage, für Adaldagvon Hambu g (Lappenberg Hamburg, llrkb. 4, 41) inelinati preeibus I4aciu-mari Kulclsusis sbdatis, nichtanerkannt falsch", wie Köpke a. a. O. meint,sondern zuverlässig, s. Koppmann die ältesten Urk. des Erzb. Hamburg-BremenS. 48^ Unecht ist dagegen die Bulle für Gerhard von Passan, in der eben-falls Hadamar vorkonimt, s. Tümmler Piligrim von Passan S. 24.

3) Da die zu Worms am 7. Febr. ausgestellte Urk. Ottos >8t. 155) besser

in das I. 950 gesetzt wird, so ist die erste Urk. dieses Jahres für Lorsch vom

28. Febr. zu Salz ,Laisas) erlassen (88 XX4, 389, 8t. 156), an einem Orte,den Otto recht gut auf der Rückreise von Baiern berührt haben könnte, wenndie Angabe der /4un. 8. Lmmsrammi 948 Glauben verdient. Demnächst sindUrk. sür Hersfeld am 27. und 30. Merz zu Magdeburg, für Utrecht am !. Aprilzu Quedlinburg ausgestellt (8t. 157 159). Gleich darauf muß sich Otto anden Mein begeben haben, wie die zu Duisburg am 8. April erlassene Urk. be-weist (8t. 160).

Jahrb. d. deutschen Kcsch. Tümmler, Otto der Große.

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