Ottos Zug nach Nonen und Heimkehr 046.
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zeugen zu können/) so drangen sie zunächst tiefer nach Süden vor.Sie überschritten die Seine auf einer Schiffbrücke und durchzogenverheerend das Land bis zur Loire, während Hugo sich auf Orleanszurückzog?) Ein Versuch gegen Rouen, die Hauptstadt der Normannen,mit einem auserlesenen Theile des Heeres, zu welchem Arnulf vonFlandern den König veranlaßt haben soll, führte ebenso wenig zumZiele als die vorangehenden Angriffe auf Laon, Senlis und Paris,und bald trieben die Beschwerden des Aufenthaltes und die Unbildender rauheren Jahreszeit zur Heimkehr?) Wenn ernstliche Kümpfe auchüberhaupt vor Rouen nicht stattgefunden hatten und das Heer des-halb im wesentlichen unversehrt geblieben war, so gab dieser erfolgloseund nicht sehr ehrenvolle Abzug den Bedrängten einigermaßen dasRecht, sich als die Sieger zu brüsten und mit Niederlagen derDeutschen zu prahlen, die niemals sich ereignet hatten. Nach einemFeldzuge von fast drei Monaten, der herkömmlichen Frist für dasAufgebot, trat Otto somit den Rückzug an, der außer der Zurückgabevon Reims an seinen Verbündeten und schweren Verwüstungen inden Landen Hugos keinen eigentlichen Erfolg aufzuweisen hatte?)
^) wnn. 8. dormani mW. 947 (88. IV, 3): Oääo rox 8axanorumülontsin mart)-rum vsnit; IViäuü. III o. 3: inäs Varisius porrsxit Nugo-nsmgus idi odssäit, msmoriam guogus d^onisii inartiris äigus Iiouoransvsnsratus sst; dosta spiso Oamsiae. I o. 72 (88. VII, 427); 1)uäo äsmoribus Normannias äuo. s. 95 läßt Otto sogleich vor Paris ziehen undArnulf dort zu ihm sagen: Lass urbs, psrenni 8eguanas limdo unäigusssous praooinota, vigst insxpugnabiiis ad omui gsnts supsrvsntura (88.IV, Ivo); donitiio lib. aä amio. IV (äaüö Ilibliotü. II, 62V): lismorumoivitatsm okssäit st ospit, Varisium iutravit.
') Nur Richer (II e. 57. 58), ein sehr zweifelhafter Zeuge, berichtet vondiesem Theile des Feldzuges und erzählt eine Kriegslist, durch welche Io Jünglingeden Königen Schiffe verschafften; Vloäoarä.: trans 8sguanam oontsnäsntss.
-h Flvdoard (TInn. und Hist. Ilsm. IV o. 33) sagt nur ganz allgemein:Tsrrain guogus Hormannorum psrngrautos iooa guasgus äsvastaut stgus smsautss aä sua guigus rsgroäiuntur; Oontin. liegin. 046: ipso-iuäs rliostilitor usgus liotlmmagum psrvsnit, ähnlich dssta episoopor.Oamor. I o. 72; genauer IViäuüinä. III o. 4, der ausdrücklich hervorhebt,daß O. oollseta sx omui sxeroitu slsstorum miiitum manu dorthin zog.Seine weiteren Worte: ssä äilüeultats loeorum aspsriorigus üisms iu-gruento plaga sos guiäsm magna poroussit; insolumi sxsrsitu, inlsotonsgotio . . rsgrsssus sst deuten nur auf Leiden durch die Witterung, aberkeineswegs aus Niederlagen Die Einzelheiten, welche Dudo (s. 96 -90) überdie Verluste gibt, die das deutsche Heer in Gefechten vor Rouen erlitten habe,wage ich nicht zu benutzen (vgl. Forsch, z. deutschen Gcsch. VI, 386), zumal dader Autor gegen Arnulf als Mörder Wilhelms, dem er die Schuld daran auf-bürdet, noch besonders feindlich gesinnt ist.
^) IViäuü. III o. 4: post tres msnses (vgl- dazu Köpke Widukind S. 103)8axoniam rsgrsssus sst, urlnkus Rsmonss atgus Imgäuno oum oastorisarmis saptis Illutlioxvioo rsgi soneessis; liegin. oontin. 946: lismsnssmurdsm et Oauäunum aliagus oastslla oomplurima ürina st munita Ouäo-xvioo rsääi Isoit. Beide übertreiben die deutschen Erfolge, da Laon erst 949in Ludwigs Hände kam und von andern Burgen nichts bekannt ist. Wasdieser weiter hinzufügt: Inäs omnibus psno oxoopto Ilugons liuoäbertitilio rsgni maioribus rogi suo subaatis, in patriam regrsäitur, will nichtviel heißen, da auf Hugo eben alles ankam; ilnn. 8. Tirnulti iilstt. 936: nonmulto post (Ouäovious) a suis äs rsgno sisotus auxilio Ottouis äsviotisbostibus rognum suum rsoopit.